Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

weiter

Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

28.10.2021 (Donnerstag)

Ringvorlesung "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"

18:00

Ein Tor zur Welt? Hamburg im Kontext der jüdischen Migrationsgeschichte, 1880 - 1933
Dr. Björn Siegel, Institut für die Geschichte der deutschen Juden

 

weiter

01.11.2021 (Montag)

HASKALA. PROTAGONISTEN DER JÜDISCHEN AUFKLÄRUNG

18:30

ULRIKE KOLLODZEISKI
AARON HALLE-WOLFSSOHN (1756-1835) - DER VERMITTLER – ÜBERSETZER, PÄDAGOGE, BRÜCKENBAUER

 

weiter

09.11.2021 (Dienstag)

„WIEVIEL HEIMAT BRAUCHT DER MENSCH?“ HAMBURG ALS ORT JÜDISCHER MIGRATION NACH 1945: BEGEGNUNGEN – BEZIEHUNGEN – REFLEXIONEN

19:00

Die Veranstaltung beleuchtet am Beispiel von Hamburg, wie sich die jüdische Gemeinschaft seit 1945 veränderte und weiterentwickelte. Welche Begegnungen mit und Beziehungen zur ehemaligen Heimat konnten nach Kriegsende geknüpft werden, welche Rolle spielten (Re)Migrant:innen, (religiöse) Traditionen und gesamtgesellschaftliche Entwicklungen?

 

weiter

15.11.2021 (Montag)

HASKALA. PROTAGONISTEN DER JÜDISCHEN AUFKLÄRUNG

18:30

LISA TRZASKA
JOEL BRIL LÖWE (1762-1802) SCHWANKENDE SCHILFROHRE UND FÜCHSE IM WEINBERG – FABELN ZWISCHEN GRIECHISCHER UND JÜDISCHER TRADITION

weiter

18.11.2021 (Donnerstag)

Ringvorlesung "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"

18:00

Die Verfolgung und Ermordung der Hamburger Juden 1941- 1945
Dr. Beate Meyer, Institut für die Geschichte der deutschen Juden

 

weiter

25.11.2021 (Donnerstag)

Ringvorlesung "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"

18:00

25.11.2021 Käte Hamburger: Orte und Verortungen. Zum 125. Geburtstag der Literaturwissenschaftlerin
Prof. Dr. Doerte Bischoff, Universität Hamburg / Prof. Dr. Mona Körte, Universität Bielefeld
 

weiter

Nachrichten

Studentische Mitarbeiter:Innen gesucht

25.10.2021

Wir brauchen Verstärkung und freuen uns über Eure Bewerbung, weitere Informationen hier:

weiter...

Über den Geschichtomat in "Hamburg macht Schule"

20.10.2021

Das Projekt regt Schüler*innen dazu an, Geschichte eigenständig zu erforschen und eigene Fragestellungen zu entwickeln. Zum Weiterlesen hier https://t1p.de/by5y

Nachrichten aus dem IGDJ 3/2021

29.09.2021

Gerne informieren wir Sie wieder über unsere Aktivitäten, die der letzten 3 Monate und die kommenden:

weiter...

Dr. Kim Wünschmann neue Direktorin am Institut für die Geschichte der deutschen Juden

27.09.2021

Wir freuen uns sehr, Dr. Kim Wünschmann wird neue Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden. Ihren Dienst wird sie zum 19. Oktober aufnehmen. Herzlich willkommen! Die Pressemitteilung der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke finden Sie anbei:

 

 

weiter...

Anmeldung Newsletter und Veranstaltungsinformationen

09.09.2021

Leider funktioniert die Anmeldefunktion zum Newsletter auf unserer Webseite nicht, bitte kontaktieren Sie uns direkt über kontak(a)igdj-hh.de!

 

Jewish Architects – Jewish Architecture?

09.09.2021

Neues Buch erschienen in der Schriftenreihe der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa – Band 12...

weiter...

Publikationen aktuell

Nochems neue Namen

Von Johannes Czakai
Die Juden Galiziens und der Bukowina und die Einführung deutscher Vor- und Familiennamen 1772-1820.



Privileg Mischehe?

Von Maximilian Strnad
Handlungsräume "jüdisch versippter" Familien 1933-1949



Die vergessenen Kinder von Zwangsarbeiterinnen in Hamburg

Von Margot Löhr
Ermordet durch Vernachlässigung und Unterernährung.
Ein Gedenkbuch



Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance

Von Ariane Wessel
Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance.
Jüdische Getreide-händler an der Berliner Produktenbörse



Moritz Lazarus

Von Mathias Berek
Moritz Lazarus - Eine Rezeptionsgeschichte des deutsch-jüdische Gelehrten Moritz Lazarus (1824-1903) zwischen Populärphilosophie, Sozialpsychologie und jüdischer Ethik

"Das neue Ghetto?"

Von Jürgen Heyde
»Das neue Ghetto«? Raum, Wissen und jüdische Identität im langen 19. Jahrhundert

Zuflucht im Norden

Von Clemens Maier-Wolthausen
Die schwedischen Juden und die Flüchtlinge 1933 - 1941

Jüdinnen und Juden in der Frankfurter Strafjustiz 1780 - 1814

Von Vera Kallenberg
Die Nicht-Einheit der jüdischen Geschichte

Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt, Band I und II

Neustadt und Altstadt, Biographische Spurensuche

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg.
Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten.

 

Stolpersteine in Hamburg, Grindel II

Grindelalle, Grindelberg,
Grindelhof,
Grindelweg.
Biographische Spurensuche

Die sociale Emanzipation

Inka Le-Huu
2017

Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum.
Über die Teilhabe von Juden am Bürgertum, ihre Bedeutung für die christlichen Mitbürger und das Entstehen einer säkularen Öffentlichkeit.  Ausgezeichnet mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismus-forschung und dem Joseph Carlebach-Preis.

Alltag und Gesellschaft

Miriam Rürup schildert die Sozial- und Alltagsgeschichte des modernen Judentums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg: den Aufstieg der deutschen Juden ins mittlere und gehobene Bürgertum, die wiederholten Erfahrungen von Rückschlägen, aber auch die vielfältigen Formen jüdischer Selbstbehauptung. 

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.