Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

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Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

20.11.2018 (Dienstag)

JÜDISCHE MIGRATION: SCHAUPLATZ HAMBURG

18:30

Ein Gesprächsabend
Hamburg entwickelte sich seit Ende des 19. Jahrhunderts zu einem wichtigen Hafen für die Auswanderung nach Übersee, vor allem in die USA. Angesichts der stark anwachsenden Zahl von Durchwanderern in der Hansestadt eröffnete die HAPAG 1902 auf der Veddel die Auswandererhallen, in denen die MigrantInnen bis zu ihrer Weiterreise untergebracht waren. Für die jüdischen Durchwanderer gab es eigene Schlaf- und Speisesäle sowie eine Synagoge. Auch die jüdische Gemeinde entwickelte ein Unterstützungssystem, das bedürftige Durch-wanderer während ihres Aufenthaltes in der Stadt versorgte..

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26.11.2018 (Montag)

Streit.Bar – Bücher der Gegenwart: Die letzten Tage der Demokratie?

20:00

Die Demokratie hat schon bessere Zeiten gesehen. Auch wenn weltweit die Zahl demokratischer Regime so groß ist wie nie, so geraten derzeit gerade im sogenannten Westen Idee und Lebensform der liberalen Demokratie unter massiven Beschuss, was sich insbesondere am Aufstieg rechter und faschistoider Bewegungen zeigt..

 

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27.11.2018 (Dienstag)

ZWISCHEN EXTERNALISIERUNG, PATERNALISMUS UND DIVERSIFIZIERUNG: ANTISEMITISCHE EINSTELLUNGEN BEI GEFLÜCHTETEN UND MEHRHEITSGESELLSCHAFTLICHE UMGANGSSTRATEGIEN

18:30

DR. SINA ARNOLD (BERLIN)
Im Rahmen unserer Vortragsreihe. Seit dem „langen Sommer der Migration“ 2015 haben sich die Diskussionen um einen vermeintlich „importierten“ oder „muslimischen“ Antisemitismus verstärkt. Die politischen und medialen Debatten sind dabei häufig von Pauschalisierungen und rassistischen Vorannahmen einerseits, aber auch von Verharmlosungen andererseits geprägt..

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04.12.2018 (Dienstag)

JUDEN UND NICHTJUDEN ERKLÄREN DEN JUDENHASS: PSYCHOLOGISCHE DEUTUNGSVERSUCHE NACH 1945

18:30

Prof. Antony Kauders (Keele/München)
Im Rahmen unserer Vortragsreihe. Immer wieder haben Juden und Nichtjuden versucht, den Antisemitismus auch psychologisch zu erklären. Nicht selten ging es dabei um Deutungen, die den Charakter, die Charakterstruktur oder die Persönlichkeitsstörung des jeweiligen Antisemiten in den Vordergrund stellten..

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11.12.2018 (Dienstag)

TIERSCHUTZBEWEGUNG UND ANTISEMITISMUS IN DER FRÜHEN BUNDESREPUBLIK. ZIVILGESELLSCHAFTLICHER WIDERSTAND GEGEN DIE RITUELLE SCHLACHTPRAXIS DER JUDEN

18:30

PD Dr. Andreas Brämer (Hamburg)
Im Rahmen unserer Vortragsreihe. In seinem Vortrag fragt Andreas Brämer nach den Zusammenhängen zwischen organisiertem Tierschutz und Antisemitismusin der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft. Als Testfall dient der Landwirt Karl-Ferdinand Finus (1900–1973), der sich in der frühen Bundesrepublik als Tierschutzfunktionär einen Namen machte und vor allem den Protest gegen das Schächten organisierte..

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08.01.2019 (Dienstag)

HOLOCAUSTVERDRÄNGUNG, ISRAELFEINDSCHAFT UND ANTISEMITISMUS IN DER DDR – UND DIE AUSWIRKUNGEN HEUTE

18:30

Dr. Olaf Glöckner (Potsdam)
Im Rahmen unserer Vortragsreihe. Immer wieder kommt es zu Kontroversen darüber, ob der ostdeutsche
„Arbeiter-und-Bauern-Staat“ antisemitische Züge trug oder nicht. Offiziell verurteilten Staat und Partei zwar jedwede judenfeindlichen Handlungen und Äußerungen – stets bemüht, sich als das bessere, „anti-faschistische“ Nachkriegsdeutschland in Szene zu setzen..

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Nachrichten

Video-Portrait über das IGDJ

08.11.2018

Der Beitrag "PORTRAIT: Institut für die Geschichte der deutschen Juden" ist nun auf stifter-tv.com veröffentlicht:
https://stifter-tv.com/media/igdj-prof-dr-miriam-ruerup.html

Artikel in der WELT von 8.11.2018

08.11.2018

Das Jüdische Museum Rendsburg wird 30 Jahre alt. Den Festvortrag hält Miriam Rürup, Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden, den Artikel lesen Sie hier: https://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article183338622/Museen-Rendsburg-Juedisches-Museum-wird-30-Jahre-alt.html

Artikel über Stolpersteinverlegung in Köln

30.10.2018

Das jüdische Kochbuch aus Hamburg - Gerichte mit Geschichte

18.10.2018

Rezepte auf Reisen: Das jüdische Kochbuch wurde im IGDJ vorgestellt, den Artikel aus der Jüdischen Allgemeinen finden Sie hier: https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/33025

 

Seret-Filmfestival - Artikel in der taz vom 4.10.2018

04.10.2018

Interview mit Dr. Andreas Brämer zum Seret-Filmfestival, welches am 7. Oktober 2018 im Metropolis-Kino stattfindet https://www.taz.de/!5537823/

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Geschichtomat: Newsletter 03/18 ist da!

01.10.2018

Ausführliche Infos zum Geschichtomat finden Sie bei www.geschichtomat.de/

Viel Freude beim Lesen und Entdecken! Den Newsletter finden Sie hier: http://www.newsletter-webversion.de/?c=0-1hsb7-0-7t1

Publikationen aktuell

Jüdinnen und Juden in der Frankfurter Strafjustiz 1780 - 1814

Von Vera Kallenberg
Die Nicht-Einheit der jüdischen Geschichte

Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt, Band I und II

Neustadt und Altstadt, Biographische Spurensuche

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg.
Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten.

 

Stolpersteine in Hamburg, Grindel II

Grindelalle, Grindelberg,
Grindelhof,
Grindelweg.
Biographische Spurensuche

Die sociale Emanzipation

Inka Le-Huu
2017

Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum.
Über die Teilhabe von Juden am Bürgertum, ihre Bedeutung für die christlichen Mitbürger und das Entstehen einer säkularen Öffentlichkeit.  Ausgezeichnet mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismus-forschung und dem Joseph Carlebach-Preis.

Alltag und Gesellschaft

Miriam Rürup schildert die Sozial- und Alltagsgeschichte des modernen Judentums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg: den Aufstieg der deutschen Juden ins mittlere und gehobene Bürgertum, die wiederholten Erfahrungen von Rückschlägen, aber auch die vielfältigen Formen jüdischer Selbstbehauptung. 

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.