Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

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Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

18.11.2019 (Montag)

cinefest – Internationales Festival des deutschen Film-Erbes: TO BE OR NOT TO BE (SEIN ODER NICHTSEIN)

19:15

US 1941/42. Regie: Ernst Lubitsch. 99 min. OmU. Mit Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack. Einführung von PD Dr. Andreas Brämer. In Kooperation mit dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden präsentiert das cinefest Ernst Lubitschs Anti-Nazi-Satire To Be or Not to Be.  Hamlet gegen die Nazis. Eine kleine Warschauer Theatergruppe muss ihr schauspielerisches Talent im realen Leben beweisen..

 

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26.11.2019 (Dienstag)

Vortragsreihe "Wie Weiter?" Jüdische Migrationserfahrungen nach 1945

18:30

Dr. Markus Nesselrodt, Frankfurt an der Oder. "Jüdische Migrationswege zwischen Polen, der Sowjetunion und Deutschland (1939–1948)."
Die Mehrheit der polnisch-jüdischen Überlebenden verbrachte die Zeit des Zweiten Weltkriegs nicht unter deutscher Besatzung, sondern in den unbesetzten Territorien der  Sowjetunion. Viele waren vor den vorrückenden Deutschen in Richtung Osten geflohen, andere wurden gegen ihren Willen als sogenannte feindliche Elemente durch die sowjetische Geheimpolizei aus dem eroberten Polen in das Landesinnere Russlands deportiert..

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03.12.2019 (Dienstag)

Weinukka im IGDJ

18:00

Licht und Freude in die dunkle Jahreszeit zu bringen, sind auch dieses Jahr wieder die Leitgedanken des Weihnukka-Abends am IGdJ, der zwei der populärsten Feste in christlicher und jüdischer Tradition auf besondere Weise verbindet. Trotz aller Unterschiede zwischen Weihnachten und Chanukka bzw. Adventskranz und Chanukkia wollen wir am 3. Dezember 2019 beide Feste literarisch zusammenbringen..

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19.12.2019 (Donnerstag)

Filmclub - Love is thicker than water

19:00

GB/NL 2016    Regie: Emily Harris, Ate de Jong
Im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden  gegründeten JÜDISCHEN FILMCLUBS
Der Film ist verbunden mit einer kurzen Einführung von PD Dr. Andreas Brämer, stellvertretender Direktor am Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg.
Er kommt aus dem walisischen Arbeitermilieu, sie ist Cellistin und gehört zur Londoner jüdischen gehobenen Mittelschicht. Uptown Girl meets Downtown Boy auf Britisch­Jüdisch,  allerdings haben die beiden Familien eindeutig zu viel mitzureden..

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07.01.2020 (Dienstag)

Vortragsreihe "Wie Weiter?" Jüdische Migrationserfahrungen nach 1945

18:30

Dr. Tobias Freimüller, Frankfurt am Main. "Fremdheitserfahrungen im Nachkriegs-Deutschland. Jüdisches Leben in Frankfurt am Main."  Frankfurt am Main galt nach 1945 vielen als "jüdischte Stadt" der Bundesrepublik. Im Umfeld des Hauptstützpunktes der amerikanischen Besatzungsmacht entstand ein dichtes Netz jüdischer Organisationen und eine der größten jüdischen  Gemeinden Westdeutschlands..

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14.01.2020 (Dienstag)

Vortragsreihe "Wie Weiter?" Jüdische Migrationserfahrungen nach 1945

18:30

PD Dr. Katrin Steffen, Lüneburg. " Ausreisen, zurückkehren, bleiben?  Jüdische Migrationswege nach Polen und aus Polen, 1944–1968." Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen Hunderttausende polnische Jüdinnen und Juden, die mehrheitlich in der Sowjetunion überlebt hatten, nach Polen zurück. Der polnische Staat lenkte sie vor allem in die Gebiete, die die deutsche Bevölkerung im Zuge der Westverschiebung Polens hatte verlassen müssen: Niederschlesien und Hinterpommern. In einigen Ortschaften entstanden so Zentren jüdischer Ansiedlung mit religiösem und sozialem Leben..

 

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Nachrichten

Artikel über die Online-Ausstellung „Kinderwelten. Neue Blicke auf die Geschichte des jüdischen Schulwesens in Hamburg“ über die Israelitische Töchterschule

14.11.2019

Im Hamburger Abendblatt ist am 14.11.2019 ein Artikel über die Eröffnung der Online-Ausstellung erschienen, Sie finden ihn in der Anlage anbei:

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Online-Ausstellung „Kinderwelten. Neue Blicke auf die Geschichte des jüdischen Schulwesens in Hamburg“ über die Israelitische Töchterschule

13.11.2019

Artikel im Hamburger Abendblatt zum Thema "Wiederaufbau Synagoge Bornplatz"

11.11.2019

Miriam Rürup, Direktorin des IGDJ, kommentiert die Diskussion zum möglichen Wiederaufbau der Synagoge im Artikel anbei:

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PRESSEMITTEILUNG

07.11.2019

Feierlicher Launch der Online-Ausstellung „Kinderwelten“ am 13. November 2019 um 18 Uhr.
Die entsprechende Presseerklärung mit weiteren Informationen finden Sie anbei:

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Sixth Junior Scholars Conference in Jewish History

23.09.2019

Radicalism and Resistance in Modern Jewish History

September 24-25, 2019

Conveners: Miriam Rürup (Institute for the History of the German Jews, Hamburg), Anne Schenderlein (German Historical Institute Washington DC), and Mirjam Zadoff (NS-Dokumentationszentrum München), with additional support from the Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts..

 

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Artikel in der jüdischen Allgemeinen

16.08.2019

In dem Artikel von 16. August 2019 ist unter anderem ein Beitrag von Karen Körber, wissenschaftliche Mitarbeiterin des IGDJ:  https://www.juedische-allgemeine.de/gemeinden/angebote-fuer-die-zukunft/

Publikationen aktuell

"Das neue Ghetto?"

Von Jürgen Heyde
»Das neue Ghetto«? Raum, Wissen und jüdische Identität im langen 19. Jahrhundert

Zuflucht im Norden

Von Clemens Maier-Wolthausen
Die schwedischen Juden und die Flüchtlinge 1933 - 1941

Jüdinnen und Juden in der Frankfurter Strafjustiz 1780 - 1814

Von Vera Kallenberg
Die Nicht-Einheit der jüdischen Geschichte

Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt, Band I und II

Neustadt und Altstadt, Biographische Spurensuche

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg.
Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten.

 

Stolpersteine in Hamburg, Grindel II

Grindelalle, Grindelberg,
Grindelhof,
Grindelweg.
Biographische Spurensuche

Die sociale Emanzipation

Inka Le-Huu
2017

Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum.
Über die Teilhabe von Juden am Bürgertum, ihre Bedeutung für die christlichen Mitbürger und das Entstehen einer säkularen Öffentlichkeit.  Ausgezeichnet mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismus-forschung und dem Joseph Carlebach-Preis.

Alltag und Gesellschaft

Miriam Rürup schildert die Sozial- und Alltagsgeschichte des modernen Judentums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg: den Aufstieg der deutschen Juden ins mittlere und gehobene Bürgertum, die wiederholten Erfahrungen von Rückschlägen, aber auch die vielfältigen Formen jüdischer Selbstbehauptung. 

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.