Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

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Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

26.06.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15 - 19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst


DER/DIE NAMEN GOTTES ALS ZEICHEN SEINER PRÄSENZ IN HEBRÄISCHEN MANUSKRIPTEN
Irina Wandrey

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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27.06.2017 (Dienstag)

Vortragsreihe: Die „Jeckes“ neu verhandelt – gibt es den einen „Typus“ oder viele Einzelbiographien?

18:30

Anja Siegemund (Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum)

„Sie waren bürgerlich, keine Zionisten und gehörten zur ökonomisch besser gestellten Mittelschicht, lernten kaum Hebräisch, kommunizierten vor allem in ihrem abgeschlossenen Milieu auf Deutsch, hatten größte Schwierigkeiten damit, sich kulturell und ‚mental‘ einzugliedern und lebten stattdessen weiter ihren bürgerlichen Habitus; sie leisteten einen großen Beitrag zur Modernisierung des Landes, kannten Disziplin und Ordnung, aber keine Flexibilität, betrachteten die hebräische Kultur mit Geringschätzung, sehnten sich nach Berlin und Wien oder nach dem deutschen Wald …“

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29.06.2017 (Donnerstag)

Filmclub - Diamant Noir

19:00

Im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden gegründeten JÜDISCHEN FILMCLUBS.

REGIE: Arthur Harari
Arthur Harari wurde 1981 in Paris geboren. Sein Spielfilmdebüt als Regisseur ist ein Neo-noir-Thriller mit »Hamlet-Touch«, der an Rachefantasien antiker Tragödien erinnert. Hararis »dunkler Diamant« spielt in der Welt der jüdischen Diamantenhändler in Antwerpen und verbeugt sich zugleich vor den Traditionen des französischen Noir und amerikanisch-jüdischen Gangsterfilmen wie LITTLE ODESSA..
OF mit englischen Untertiteln

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03.07.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15 - 19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst


Depictions of God in Israeli Modern and Contemporary Art
Ronit Sorek

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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10.07.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15 - 19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst


DIAGRAMMING SABBATIANISM
Yossi Chajes

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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11.07.2017 (Dienstag)

Vortragsreihe: Die Biographien David Ben Gurion und Golda Meirs und ihre Beziehungen zu Deutschland im Vergleich – eine israelische Perspektive

18:30

Jenny Hestermann (Fritz Bauer Institut, Frankfurt a.M.)

Die zugewandte Politik Israels gegenüber der demokratischen Bundesrepublik, dem „anderen Deutschland“ (Ben Gurion) war insbesondere in den 1950er Jahren, aber auch noch 1965 zur Zeit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen, in der israelischen Öffentlichkeit und Opposition sehr umstritten..

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Nachrichten

Fritz Benscher - Rezension im Spiegel 10.6.2017

15.06.2017

"Nimm's Gas weg!" Fritz Benscher. Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk- und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Von Beate Meyer

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23. Transatlantic Doctoral Seminar

07.06.2017

The German Historical Institute Washington and the BMW Center for German and European Studies at Georgetown University together with the Institute for German Jewish History host the 23. Transatlantic Doctoral Seminar here in Hamburg as from 7. - 10. June 2017.

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Prof. Dr. Trude Maurer verstorben

23.05.2017

Prof. Dr. Trude Maurer, apl. Professorin an der Universität Göttingen, ist Anfang April im Alter von nur 61 Jahren plötzlich verstorben. Trude Maurer publizierte in der Schriftenreihe des Instituts 1986 ein bis heute grundlegendes Werk über "Ostjuden in Deutschland 1918-1933". (als PDF in unserer Mediathek erhältlich: (http://igdj-hh.de/files/IGDJ/pdf/hamburger-beitraege/trude-maurer_ostjuden-in-deutschland-1918-1933.pdf)
Sie war eine geschätzte Kollegin, deren plötzlicher Tod sie inmitten neuer Forschungsvorhaben traf. Wie werden den Gedankenaustausch mit ihr sehr vermissen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IGdJ. Einen Nachruf finden Sie hier: http://wag-leobaeck.de/category/aktuelles-und-ausschreibungen/"

 

Tage des Exils

15.05.2017

Veranstaltungsreihe zu Flucht und Exil in Vergangenheit und Gegenwart vom 12. Juni bis zum 2. Juli 2017 in Hamburg. Das Programm der Tage des Exils ist nun online, auf zwei Veranstaltungen des IGdJ möchten wir Sie besonders hinweisen: „Wenn das Exil zur Falle wird“ und „Ursachen und Folgen der Staaten-losigkeit".
https://www.tagedesexils.de

 

Fritz Benscher - Beitrag im Hamburg-Journal mit Beate Meyer

15.05.2017

Fritz Benscher - Holocaust Überlebender und Rundfunkstar - unser Trailer bei Radio München

09.05.2017
Fritz Benscher - Ein fast vergessener Entertainer. Er war Multitalent und Überlebenskünstler - ein Rundfunk und Fernsehstar in der Nachkriegszeit.

Publikationen aktuell

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.

 

Emanzipation in Stadt und Staat

Michał Szulc

Die Judenpolitik in Danzig 1807-1847

 

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Deutsche Jüdinnen und Juden in Ghettos und Lagern (1941–1945)

Beate Meyer (Hrsg.)

Deutsche Jüdinnen und Juden in Ghettos und Lagern (1941–1945)

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Hamburger Schlüsseldokumente zur jüdischen Geschichte

Im Rahmen der Live-Schaltung der Online-Quellenedition „Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte“ am 22. September 2016 erschienen, soll diese Begleitbroschüre zur Online-Edition eine Brücke schlagen zwischen der analogen und der digitalen Welt.

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Konvertiten aus dem Judentum in Hamburg 1603-1760

Jutta Braden

Esdras Edzardis Stiftung zur Bekehrung der Juden von 1667

 

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Die Hamburger Juden im NS-Staat 1933 bis 1938/39

Ina Lorenz/Jörg Berkemann

Verfolgung und Selbstbehauptung - eine umfangreiche Dokumentation zum Leben der Juden in Hamburg in schwerer Zeit
7 Bände im Schuber

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Aschkenas - neueste Ausgabe soeben erschienen

Im Themenschwerpunkt von Band 25.2 geht es um "Jüdisches Erbe", hrsg. v. Anna Menny und Michael Studemund-Halévy

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KRIEGSKIND. Eine jüdische Kindheit in Hamburg

Marione Ingram

In eindrucksvoller Dichte erzählt die Autorin von einer Kindheit und Jugend in Hamburg, die geprägt war von dem beklemmenden Gefühl der Unsicherheit und Bedrohung.

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