Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

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Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

04.06.2020 (Donnerstag)

Die jüdische Geschichte Hamburgs online entdecken - Online-Kurs

17:00–19:15

Im Internet gibt es eine Fülle von Informationen zur jüdischen Geschichte. Doch welche Angebote gibt es zur jüdischen Geschichte Hamburgs? Für wen sind sie geeignet und wozu kann man sie nutzen? Der Workshop wendet sich sowohl an Lehrende als auch an andere Interessierte. Es werden verschiedene Informationsquellen und Datenbanken vorgestellt, die sich die Teilnehmenden gemeinsam anschauen können. Im Anschluss werden wir diskutieren, welche Angebote für Schülerinnen und Schüler, Lehrende oder Privatpersonen geeignet sind und welche weiteren Informationsquellen zukünftig sinnvoll wären. In Kooperation mit dem Schülerprojekt „Geschichtomat – entdecke das jüdische Hamburg“..

 

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08.06.2020 (Montag)

Veranstaltungsreihe „Antisemitismus in Deutschland“

Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft e. V. laden wir Sie herzlich zur Teilnahme am Regionalforum Hamburg aus der Veranstaltungsreihe „Antisemitismus in Deutschland“ ein. Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie findet die Veranstaltung ausschließlich als Livestream statt: 8.-10.6.2020, jeweils 10-12 Uhr
Livestream unter www.antisemitismus-in-deutschland.de ein.

 

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Nachrichten

75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs

08.05.2020

Vor dem Hintergrund des 75. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa findet in Deutschland auch eine Debatte darüber statt, inwieweit der Tag zukünftig als staatlicher Gedenktag etabliert werden sollte. Alexandra Klei, Katrin Stoll und Annika Wienert sind in einem Beitrag für zeitgeschichte-online der Frage nachgegangen, welche Erfahrungen und welche Aspekte des historischen Ereignisses im deutschen Diskurs der Erinnerung an dieses Ereignis bis heute weitgehend ausgeblendet werden.

https://zeitgeschichte-online.de/node/58185

 

Auf dem Schiff – „wie auf einer anderen Erde" Einladung zum Launch der neuen Online-Ausstellung

06.05.2020

Besondere Zeiten erfordern besondere Formate: Unter dieser Maxime laden wir Sie heute zum Besuch der neuen Online-Ausstellung  Auf dem Schiff: „wie auf einer anderen Erde“ ein. Die Ausstellung ist in Kooperation zwischen dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden und der Dehmelhaus Stiftung entstanden. Sie setzt als sechste Online-Ausstellung im Rahmen der  Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte ( juedische-geschichte-online.net) die Idee fort, einen genaueren Blick auf besondere Phasen und Aspekte der Geschichte zu werfen..

 

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Die Bibliothek des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden ist wieder geöffnet!

21.04.2020

Nach zahlreichen Anfragen der letzten Tage, möchten wir darauf hinweisen, dass die IGDJ-Bibliothek wieder eingeschränkt geöffnet hat. Bitte lesen Sie die Nutzungsbedingungen anbei:

 

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Call for Participants - Haskala in Breslau: Joel Bri’l Löwes Schulschriften im Kontext (1791–1801)

20.04.2020

Interdisziplinärer Workshop 28.–29. Oktober 2020, Freie Universität Berlin

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Neue Quelle online zu Pessach 5780

08.04.2020

Liebe Freundinnen und Freunde des IGdJ,

anbei finden Sie aus aktuellem Anlass ein Rundschreiben mit einem Hinweis auf eine neue Quelle, die wir schon vorzeitig als "historisches Dokument" zum tagesaktuellen Thema "Jüdische Reaktionen auf Corona" klassifiziert und soeben in unsere Online-Edition (www.juedische-geschichte-online.net, siehe gleich auf Einstiegsseite: Quelle des Monats) eingestellt haben. Zudem senden wir Ihnen einige Bemerkungen zu den Veranstaltungen und Angeboten des IGdJ in diesen Tagen und Wochen. Wir wünschen Ihnen eine schöne Feiertagszeit und gute Gesundheit.

 

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Das IGDJ ist aufgrund der Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus geschlossen!

16.03.2020

Publikationen aktuell

Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance

Von Ariane Wessel
Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance.
Jüdische Getreide-händler an der Berliner Produktenbörse



Moritz Lazarus

Von Mathias Berek
Moritz Lazarus - Eine Rezeptionsgeschichte des deutsch-jüdische Gelehrten Moritz Lazarus (1824-1903) zwischen Populärphilosophie, Sozialpsychologie und jüdischer Ethik

"Das neue Ghetto?"

Von Jürgen Heyde
»Das neue Ghetto«? Raum, Wissen und jüdische Identität im langen 19. Jahrhundert

Zuflucht im Norden

Von Clemens Maier-Wolthausen
Die schwedischen Juden und die Flüchtlinge 1933 - 1941

Jüdinnen und Juden in der Frankfurter Strafjustiz 1780 - 1814

Von Vera Kallenberg
Die Nicht-Einheit der jüdischen Geschichte

Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt, Band I und II

Neustadt und Altstadt, Biographische Spurensuche

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg.
Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten.

 

Stolpersteine in Hamburg, Grindel II

Grindelalle, Grindelberg,
Grindelhof,
Grindelweg.
Biographische Spurensuche

Die sociale Emanzipation

Inka Le-Huu
2017

Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum.
Über die Teilhabe von Juden am Bürgertum, ihre Bedeutung für die christlichen Mitbürger und das Entstehen einer säkularen Öffentlichkeit.  Ausgezeichnet mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismus-forschung und dem Joseph Carlebach-Preis.

Alltag und Gesellschaft

Miriam Rürup schildert die Sozial- und Alltagsgeschichte des modernen Judentums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg: den Aufstieg der deutschen Juden ins mittlere und gehobene Bürgertum, die wiederholten Erfahrungen von Rückschlägen, aber auch die vielfältigen Formen jüdischer Selbstbehauptung. 

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.