Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

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Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

12.03.2020 (Donnerstag)

»Du bist nicht ganz verlassen" Eine Geschichte von Rettung und Widerstand im Nationalsozialismus

19:30

Vortrag von Mark Roseman

In den frühen 1920er Jahren fand sich in Essen eine kleine Gruppe von Idealisten zusammen. Der »Bund – Gemeinschaft für sozialistisches Leben« war auf der Suche nach einer Lebensweise, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringen sollte. Doch mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten änderte sich die Agenda seiner Gründer..

 

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23.03.2020 (Montag)

Konferenz "Spaces in Holocaust Research"

Diese Konferenz findet in Hamburg von 23.-26.3.2020 statt, das Programm finden Sie anbei:

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Nachrichten

Ein weiterer Artikel zum Wiederaufbau der Bornplatz-Synagoge in der Welt am Sonntag

18.02.2020

Ausgabe vom 9. Februar 2020, Sie finden den Artikel anbei:

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Spatenstich Gedenkstätte Hannoverscher Bahnhof

18.02.2020

Mit einem feierlichen ersten Spatenstich haben am Montagmittag die Bauarbeiten für das Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof begonnen. Den Artikel aus dem Hamburger Abendblatt finden Sie hier:

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Artikel in der Süddeutschen Zeitung zum Wiederaufbau der Bornplatz-Synagoge

18.02.2020

Beitrag zum Synagogen-Wiederaufbau im Deutschlandfunk

18.02.2020

Beitrag über Geschichtomat auf NDR-Info

10.02.2020

Am Freitag lief in der Sendung Schabbat Shalom auf NDR Info ein Beitrag über unser Geschichtomat-Projekt: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4076.html

Nachruf auf Prof. Dr. Miriam Gillies-Carlebach

07.02.2020

Ein weiterer Nachruf von Dr. Andreas Brämer erschien in der Jüdischen Allgemeinen. Sie finden ihn hier: https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/bewahrerin-der-erinnerung/

Publikationen aktuell

"Das neue Ghetto?"

Von Jürgen Heyde
»Das neue Ghetto«? Raum, Wissen und jüdische Identität im langen 19. Jahrhundert

Zuflucht im Norden

Von Clemens Maier-Wolthausen
Die schwedischen Juden und die Flüchtlinge 1933 - 1941

Jüdinnen und Juden in der Frankfurter Strafjustiz 1780 - 1814

Von Vera Kallenberg
Die Nicht-Einheit der jüdischen Geschichte

Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt, Band I und II

Neustadt und Altstadt, Biographische Spurensuche

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg.
Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten.

 

Stolpersteine in Hamburg, Grindel II

Grindelalle, Grindelberg,
Grindelhof,
Grindelweg.
Biographische Spurensuche

Die sociale Emanzipation

Inka Le-Huu
2017

Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum.
Über die Teilhabe von Juden am Bürgertum, ihre Bedeutung für die christlichen Mitbürger und das Entstehen einer säkularen Öffentlichkeit.  Ausgezeichnet mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismus-forschung und dem Joseph Carlebach-Preis.

Alltag und Gesellschaft

Miriam Rürup schildert die Sozial- und Alltagsgeschichte des modernen Judentums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg: den Aufstieg der deutschen Juden ins mittlere und gehobene Bürgertum, die wiederholten Erfahrungen von Rückschlägen, aber auch die vielfältigen Formen jüdischer Selbstbehauptung. 

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.