Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

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Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

28.05.2019 (Dienstag)

Vortragsreihe "Bildgeschichten"

18:30

GEGENBILDER ODER AUTONOME BILDWELTEN? JÜDISCHE PRIVATFOTOGRAFIE UND ANTISEMITISCHER BILDDISKURS
IM NATIONALSOZIALISMUS Vortrag von Dr. Harriet Scharnberg (Hamburg), Moderation: Dr. Karen Körber.
Die illustrierte Massenpresse der Nationalsozialisten präsentierte zu verschiedenen Anlässen Fotografien und Fotoreportagen, die Juden und jüdisches Leben unter deutscher Herrschaft zeigten..

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04.06.2019 (Dienstag)

Vortragsreihe "Bildgeschichten"

18:30

LOST OBJECTS AND LAST MOMENTS REIMAGINED. FAMILIENGESCHICHTE ALS BILDGESCHICHTE
Vortrag von Marianne Windsperger (Wiener Wiesenthal Institut), Moderation: Dr. Sylvia Necker. Für Familienerinnerungen und transgenerationelle Erzählungen spielen Alben eine zentrale Rolle..

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11.06.2019 (Dienstag)

Vortragsreihe "Bildgeschichten"

18:30

TABU UND SENSATION. DIE FOTOGRAFISCHE ERKUNDUNG VON JÜDISCHEN TRADITIONEN IM STAATSSOZIALISMUS
Vortrag von Dr. Eszter Kiss (ZZF Potsdam), Moderation: Dr. Sylvia Necker. Die Geschichte der ungarischen Juden bildet ein besonderes Kapitel in der Geschichte des Holocaust..

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25.06.2019 (Dienstag)

Vortragsreihe "Bildgeschichten"

18:30

WIE ZIEHE ICH MICH AM BESTEN AN IN ERETZ ISRAEL? EIN VISUELLER ZUGANG ZU KLEIDUNG, MODE UND NATIONSBILDUNG 1880 BIS 1948 Vortrag von Dr. Svenja Bethke (University Leicester/Jerusalem), Moderation: Dr. des. Sonja Dickow. Gibt es so etwas wie jüdische Kleidung? Darf sich ein Sozialist ‚modisch’ anziehen oder nur funktional und uniform? Welche Rolle spielen Fotografien bei der Vermittlung dieser Vorstellungen?

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Nachrichten

Sendung "Schabat Schalom" vom NDR mit einem Beitrag über die Online Ausstellung des IGDJ

22.05.2019

Das vollständige Interview finden Sie hier:https://www.ndr.de/info/sendungen/schabat_schalom/index.html 

Viola Aljanow-Rautenberg bekommt Carlebachpreis

15.05.2019

Wir freuen uns sehr, dass unsere Kollegin Dr.des Viola Aljanow-Rautenberg, den renommierten Carlebachpreis bekommen hat. Einen Artikel dazu aus der Jüdischen Allgemeinen finden Sie hier https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/emigranten-wider-willen/

 

Neues DFG-Projekt bewilligt. Uta Lohmann wird im Frühjahr 2020 mit ihren Forschungen am Institut beginnen

26.04.2019

Im Zentrum des Forschungsvorhabens steht das Wirken des jüdischen Aufklärers Joel Bri’l Löwe (1762–1802) in dessen letztem Lebensjahrzehnt in Breslau. Eine ausführliche Beschreibung des Projektes finden Sie in der Anlage anbei:

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3sat, Link zu Sendung Scobel mit Miriam Rürup am Donnerstag, 18. April

23.04.2019

Beim 3sat-Themenabend - Furcht vor dem Fremden: "Wissenschaft am Donnerstag"[ war unter anderem auch Prof. Miriam Rürup Teilnehmerin. Den Link zur Sendung finden Sie hier: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=80398

 

"Stolpersteine Hamburg"-App erschließt das Gedenk-Projekt für Smartphones

16.04.2019

Die App, die im Playstore und auch bei iTunes kostenfrei heruntergeladen werden kann, bietet vielfältige Möglichkeiten, die Hamburger Stolpersteine zu finden, die überall in der Stadt in Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus verlegt worden sind. Ganz einfach können mit dem Mobiltelefon oder Tablet-PC Spaziergänge und Exkursionen zu den Steinen realisiert werden. Aber auch die Recherche zu den Biographien und Geschichten zu den Steinen sind von unterwegs nun möglich. http://www.stolpersteine-hamburg.de/?MAIN_ID=6&RECORD_ID=329

 

 

3sat, Sendung Scobel mit Miriam Rürup am Donnerstag, 18. April um 21.00 h

15.04.2019

Beim 3sat-Themenabend - Furcht vor dem Fremden: "Wissenschaft am Donnerstag"  mit Doku über Xenophobie und Wissenstalk "scobel" über neuen Antisemitismus, ist auch Prof. Miriam Rürup Teilnehmerin. Weitere Informationen finden Sie hier http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/199453/index.html

https://www.presseportal.de/pm/6348/4244007

Publikationen aktuell

Zuflucht im Norden

Von Clemens Maier-Wolthausen
Die schwedischen Juden und die Flüchtlinge 1933 - 1941

Jüdinnen und Juden in der Frankfurter Strafjustiz 1780 - 1814

Von Vera Kallenberg
Die Nicht-Einheit der jüdischen Geschichte

Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt, Band I und II

Neustadt und Altstadt, Biographische Spurensuche

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg.
Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten.

 

Stolpersteine in Hamburg, Grindel II

Grindelalle, Grindelberg,
Grindelhof,
Grindelweg.
Biographische Spurensuche

Die sociale Emanzipation

Inka Le-Huu
2017

Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum.
Über die Teilhabe von Juden am Bürgertum, ihre Bedeutung für die christlichen Mitbürger und das Entstehen einer säkularen Öffentlichkeit.  Ausgezeichnet mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismus-forschung und dem Joseph Carlebach-Preis.

Alltag und Gesellschaft

Miriam Rürup schildert die Sozial- und Alltagsgeschichte des modernen Judentums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg: den Aufstieg der deutschen Juden ins mittlere und gehobene Bürgertum, die wiederholten Erfahrungen von Rückschlägen, aber auch die vielfältigen Formen jüdischer Selbstbehauptung. 

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.