Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

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Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

24.06.2021 (Donnerstag)

Ringvorlesung "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"

18:15

Termin am 24.6.2021: Dr. Carolin Vogel über Ida Dehmel: „Wir Modernen“ Eine Netzwerkerin der Künste um 1900. Sie bereiste die Zentren den Avantgarde und knüpfte überall Kontakte, sie förderte Schriftsteller und Malerinnen, organisierte Ausstellungen und Feste, gründete Verbände, und baute ein Archiv auf. Als Kulturmanagerin und Multiplikatorin verhalf Ida Dehmel der modernen Kunst zum Durchbruch. Ihr Lebenswerk wirkt bis in die Gegenwart und Zukunft fort. Der Vortrag gibt einen exemplarischen Überblick über ihre Handlungsfelder und einen Einblick in die Erschließung des Dehmel-Archivs in Hamburg.

 

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01.07.2021 (Donnerstag)

Synagogenmodelle

18:30

Prof. Dipl.-Ing. Andrea Wandel (Trier/Saarbrücken)
Im Rahmen der Vortragsreihe "Jüdisches Bauen - Architekten und Architekturen"
In ihrem Vortrag wird die Architektin Andrea Wandel Einblicke in die Denk- und Arbeitsweise ihres Architekturbüros geben und erläutern, wie sich Architekt:innen heute u. a. mit Kontext und Typus, Prägung und Bedeutung der Bauaufgabe Synagoge auseinandersetzen. Ist Bauen für die jüdische Gemeinschaft anders? Welche Besonderheiten gibt es und inwieweit spielt jüdische Geschichte beim Entwurf eine Rolle? ..

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Those who remained

19:30

Ungarn 2019, 93 min,
OV mit englischen Untertitel,
Regie: Barnabás Tóth,

Ungarn in den Jahren 1948 und 1953. Vor dem Hintergrund der politischen Ereignisse führt die Geschichte in die inneren Zerstörungen, Ängste und Hoffnungen von Klara, einer 16-jährigen Überlebenden, deren Eltern nicht zurückgekommen sind, und dem Arzt Dr. Körner. Beide entwickeln eine Freundschaft, in denen Erinnerung, Trauma und unsichtbare Verletzungen eine große Rolle spielen..

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05.07.2021 (Montag)

12. Internationale Joseph Carlebach Konferenz

5./6. Juli 2021, Hamburg (digital) Deutschland in Israel – Israel in Deutschland: 1948 bis zur Gegenwart. Konferenz-Programm anbei.
1. Joseph Carlebach-Lecture: Montag, 05. Juli 2021, 19 Uhr: Prof. Dr. Michael Brenner
(München/Washington) Deutschland und Israel – Kulturpolitische Beziehungen und kulturelle Verflechtungen (1948 bis zur Gegenwart) Moderation: Andreas Brämer, IGdJ

 

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Nachrichten

Geschichtomat: Der Newsletter ist da!

21.06.2021

Ausführliche Infos zum Geschichtomat finden Sie bei www.geschichtomat.de/

Viel Freude beim Lesen und Entdecken! Den Newsletter finden Sie hier: https://archive.newsletter2go.com/?n2g=3lead6xv-ylh1dqpc-77m

Call for Papers - Workshop

21.06.2021

Umnutzung, Neubau, Rekonstruktion: Debatten um Architektur und Gedenken in der deutsch-jüdischen Geschichte nach 1945. Potsdam, 24. – 26. Februar 2022. Veranstalterinnen: Alexandra Klei (Hamburg/Berlin), Karen Körber (Hamburg), Miriam Rürup (Potsdam). Bewerbungsschluss: 31. Juli 2021. Weitere Informationen finden Sie hier:

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Veranstaltung "Hamburg ist (k)eine Heimat: Tagebuch der Martha Glass"

17.06.2021

Im Ramen der von der Körber Stiftung organisierten Tagen des Exils 2021 fand am 28. April 2021 eine Veranstaltung zum Thema Exil und Heimat in der jüdischen Geschichte statt. Am Beispiel der Hamburger Theresienstadt-Überlebenden Martha Glass, die 1953 aus ihrem New Yorker Exil in die Hansestadt reiste und ihre Eindrücke und Erlebnisse in einem Reisetagebuch notierte..

 

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Broschüre Jüdisches Hamburg

17.06.2021

Das IGdJ hat gemeinsam mit der Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule die Neuauflage der Broschüre "Jüdisches Hamburg" beratend unterstützt. Die Handreichung möchte entlang ausgewählter Orte in die traditionsreiche jüdische Vergangenheit der Stadt einführen..

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Neues Projekt genehmigt

17.06.2021

Schächten und Schächtdebatten in Westdeutschland/ der jungen Bundesrepublik (1945/49 bis 1965/1972)
Einen von Andreas Brämer eingereichten Drittmittelantrag hat die DFG nach positiver Begutachtung bewilligt. Vorgesehen ist, dass das Institut eineN wissenschaftlicheN MitarbeiterIn für die Dauer von drei Jahren beschäftigt, um die im Antrag beschriebenen Forschungen durchzuführen..

 

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Neuer Podcast: Jüdische Geschichte Kompakt: „Bücherverbrennungen"

04.06.2021

 

Eine neue Episode des Podcast Jüdische Geschichte Kompakt ist online – ein Kooperationsprojekt des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ, Hamburg) und des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien (MMZ, Potsdam). Mit dieser Episode startet eine neue Staffel zum Thema „Buch“, in der Sie auf unterschiedliche Weise an das Staffelthema herangeführt werden..

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Publikationen aktuell

Privileg Mischehe?

Von Maximilian Strnad
Handlungsräume "jüdisch versippter" Familien 1933-1949



Die vergessenen Kinder von Zwangsarbeiterinnen in Hamburg

Von Margot Löhr
Ermordet durch Vernachlässigung und Unterernährung.
Ein Gedenkbuch



Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance

Von Ariane Wessel
Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance.
Jüdische Getreide-händler an der Berliner Produktenbörse



Moritz Lazarus

Von Mathias Berek
Moritz Lazarus - Eine Rezeptionsgeschichte des deutsch-jüdische Gelehrten Moritz Lazarus (1824-1903) zwischen Populärphilosophie, Sozialpsychologie und jüdischer Ethik

"Das neue Ghetto?"

Von Jürgen Heyde
»Das neue Ghetto«? Raum, Wissen und jüdische Identität im langen 19. Jahrhundert

Zuflucht im Norden

Von Clemens Maier-Wolthausen
Die schwedischen Juden und die Flüchtlinge 1933 - 1941

Jüdinnen und Juden in der Frankfurter Strafjustiz 1780 - 1814

Von Vera Kallenberg
Die Nicht-Einheit der jüdischen Geschichte

Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt, Band I und II

Neustadt und Altstadt, Biographische Spurensuche

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg.
Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten.

 

Stolpersteine in Hamburg, Grindel II

Grindelalle, Grindelberg,
Grindelhof,
Grindelweg.
Biographische Spurensuche

Die sociale Emanzipation

Inka Le-Huu
2017

Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum.
Über die Teilhabe von Juden am Bürgertum, ihre Bedeutung für die christlichen Mitbürger und das Entstehen einer säkularen Öffentlichkeit.  Ausgezeichnet mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismus-forschung und dem Joseph Carlebach-Preis.

Alltag und Gesellschaft

Miriam Rürup schildert die Sozial- und Alltagsgeschichte des modernen Judentums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg: den Aufstieg der deutschen Juden ins mittlere und gehobene Bürgertum, die wiederholten Erfahrungen von Rückschlägen, aber auch die vielfältigen Formen jüdischer Selbstbehauptung. 

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.