Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

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Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

26.04.2017 (Mittwoch)

Ringvorlesung

18:15 - 19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst

DARSTELLUNGEN DER WEIBLICHEN SEITE GOTTES
Felicitas Heimann-Jelinek

Mittwoch, 26.4.2017

Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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27.04.2017 (Donnerstag)

Shtisl - Filmclub

19:00

Im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden gegründeten JÜDISCHEN FILMCLUBS.

Gezeigt werden die ersten beiden Episoden der Serie. Die Veranstaltung ist verbunden mit einer kurzen wissenschaftlichen Einführung von Dr. Daniel Wildmann (London) vor sowie einer Diskussion nach der Vorführung.
Shtisel ist eine der populärsten TV-Serien in Israel der letzten Jahre und sie ist weltweit die erste Fernsehserie überhaupt, die den Alltag der Charedim – des ultraorthodoxen Judentums – ins Zentrum setzt..

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08.05.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15 - 19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst

DARSTELLUNGEN GÖTTLICHEN EINGREIFENS IN DER
MITTELALTERLICHEN JÜDISCHEN BUCHKUNST
Katrin Kogman-Appel

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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14.05.2017 (Sonntag)

Studienexkursion zu „Mendelssohn-Orten" in Berlin

09:45

Von der Meierei Bartholdy zu den IG Farben, von der Alten Post zu Martens Mühle: „Mendelssohn-Orte“ in Berlin und Hamburg.

In Berlin (14. 5. 2017)  führt die Tour vom Start-Ort am Jüdischen Friedhof Große Hamburger Straße (9:45 Uhr) u.a. zu Micha Ullmans neuem Denkmal für das Haus Moses Mendelssohns (Spandauer Straße), zu den Gründungsorten der AGFA, später I.G.Farben, in Treptow und Rummelsburg, zum Kreuzberger „Herkunftsort“ des Namens Bartholdy, der heutigen Cuvry-Brache, in die Bankenmeile am Gendarmenmarkt, über die Villen-Adressen im Grunewald und in Charlottenburg und endet mit einer Führung und einem Konzert auf den Friedhöfen vor dem Halleschen Tor..

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15.05.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15 - 19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst

FIGURATIVE REPRESENTATIONS OF THE DIVINE IN EASTERN EUROPEAN SYNAGOGUES IN THE 17th - 19th CENTURIES

Bracha Yaniv

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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17.05.2017 (Mittwoch)

Vortragsreihe: Kein Denken ohne Erfahrung: Hannah Arendt nach dem Zivilisationsbruch

18:30

Elisabeth Gallas (Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur, Leipzig)

Leben und Werk der politischen Theoretikerin Hannah Arendt (1906–1975) eröffnen in doppelter Hinsicht aufschlussreiche Perspektiven auf die deutsch-jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Einerseits steht ihre Biographie paradigmatisch für die jüdische Brucherfahrung von Verfolgung, Vertreibung, Staatenlosigkeit, Exil und Heimatverlust durch den National- sozialismus.
Ihr Werk liefert zudem ein herausragendes Beispiel für die Resonanzen dieser Erfahrungsgeschichte im Denken und der historischen Begriffsbildung jüdischer Gelehrter nach 1945. Andererseits war es Arendt selbst, die ein Modell für die erfahrungsgeleitete Betrachtung von Geschichte und politischer Welt entworfen hat..

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Nachrichten

Rezension zu Fritz Benscher in der Jüdischen Allgemeinen

24.04.2017
Fritz Benscher - Ein fast vergessener Entertainer. Lesen Sie hier:

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/28308

 

Die Biographie der jüdischen Philosophin Hannah Arendt

24.04.2017

(Pressemitteilung) Als Prozessbeobachterin im Jahre 1961 in Jerusalem nannte Hannah Arendt den Angeklagten Adolf Eichmann einen „Hanswurst“ und erregte mit ihrem Buch „Eichmann in Jerusalem – Ein Bericht von der Banalität des Bösen“ weltweit Aufsehen, hatte sie doch als Jüdin Verfolgung, Vertreibung, Staatenlosigkeit, Exil und Heimatlosigkeit durch die Nationalsozialisten erfahren.

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Radiosendung zu Fritz Benscher - Deutschlandradio Kultur

13.04.2017
Fritz Benscher - Ein fast vergessener Entertainer

10.03.2017 | 7 Min. | Quelle: Deutschlandradio Kultur

Schauspieler, Quizmaster, Drehbuchautor: Fritz Benscher war ein Multitalent. Der jüdische Überlebende des Holocaust wurde beim Bayerischen Rundfunk ein Radio-Star. "Benscher wollte nazistisches Gedankengut bekämpfen, das machte er durch Provokation", sagt seine Biografin Beate Meyer. Von Michael Hollenbach www.deutschlandradiokultur.de, Aus der jüdischen Welt Hören bis: 16.09.2017 20:07 Direkter Link zur Audiodatei

Geschichtomat: Newsletter 01/17 ist da!

28.03.2017

Neuigkeiten zu unserem Geschichtomatprojekt finden Sie hier

Ausführliche Infos zum Geschichtomat finden Sie bei www.geschichtomat.de/

Viel Freude beim Lesen und Entdecken!

„Siegfried Kracauer. Eine Biographie“ nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2017

21.03.2017

Jörg Später ist zu Gast im Jüdischen Salon am 30.3.2017
Der Autor und Historiker Jörg Später kommt auf Einladung des Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS) nach Hamburg: Am 30. März stellt er sein Buch „Siegfried Kracauer. Eine Biographie“ (Suhrkamp) im Jüdischen Salon vor. Die Biographie ist für den Preis der Leipziger Buchmesse 2017 nominiert.

Jörg Später sei mit seinem Buch eine „hervorragende, oft elegante Erzählung über das Phänomen Kracauer“ gelungen, schreibt Alexander Cammann in der ZEIT

 

Interview mit Dr. Björn Siegel auf TRAFO – Blog for Transregional Research

09.03.2017

Feldman Fellows Revisited: „A Closer Look at the In-Between Space of the Mediterranean Can Show How Inter-connected Europe and Palestine Were“. Interview mit Dr. Björn Siegel vom 7.3.2017

Publikationen aktuell

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.

 

Emanzipation in Stadt und Staat

Michał Szulc

Die Judenpolitik in Danzig 1807-1847

 

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Deutsche Jüdinnen und Juden in Ghettos und Lagern (1941–1945)

Beate Meyer (Hrsg.)

Deutsche Jüdinnen und Juden in Ghettos und Lagern (1941–1945)

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Hamburger Schlüsseldokumente zur jüdischen Geschichte

Im Rahmen der Live-Schaltung der Online-Quellenedition „Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte“ am 22. September 2016 erschienen, soll diese Begleitbroschüre zur Online-Edition eine Brücke schlagen zwischen der analogen und der digitalen Welt.

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Konvertiten aus dem Judentum in Hamburg 1603-1760

Jutta Braden

Esdras Edzardis Stiftung zur Bekehrung der Juden von 1667

 

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Die Hamburger Juden im NS-Staat 1933 bis 1938/39

Ina Lorenz/Jörg Berkemann

Verfolgung und Selbstbehauptung - eine umfangreiche Dokumentation zum Leben der Juden in Hamburg in schwerer Zeit
7 Bände im Schuber

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Aschkenas - neueste Ausgabe soeben erschienen

Im Themenschwerpunkt von Band 25.2 geht es um "Jüdisches Erbe", hrsg. v. Anna Menny und Michael Studemund-Halévy

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KRIEGSKIND. Eine jüdische Kindheit in Hamburg

Marione Ingram

In eindrucksvoller Dichte erzählt die Autorin von einer Kindheit und Jugend in Hamburg, die geprägt war von dem beklemmenden Gefühl der Unsicherheit und Bedrohung.

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