Dr. Uta Lohmann

wiss. Mitarbeiterin

Tel.: (040) 42838 - 2307
Email: Uta.Lohmann@uni-hamburg.de
Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Zur Person

Uta Lohmann ist seit März 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin am IGDJ. Sie leitet (gemeinsam mit Kathrin Wittler, FU Berlin) ein von der DFG gefördertes Editions-Projekt, mit dem der jüdische Aufklärer Joel Löwe (hebr. יואל ברי"ל) in den Forschungsfokus genommen wird, dessen bedeutendes Werk bisher kaum zur Kenntnis genommen wurde. 1762 in Berlin geboren und ab ca. 1780 als Hauslehrer in der Familie von David Friedländer tätig, kam Löwe früh in Kontakt mit Moses Mendelssohn, Isaac Euchel, Aaron Wolfssohn und weiteren Protagonisten der Berliner jüdischen Aufklärung (Haskala). Seine Interessen und sein publizistisches Wirken waren weit gestreut. Löwe zeichnete für eine höchst erfolgreiche kommentierte Ausgabe der Psalmenübersetzung Mendelssohns in hebräischer Schrift verantwortlich, war maßgeblich an der Übersetzung und Kommentierung weiterer Bücher der Bibel beteiligt und verfasste zahlreiche Beiträge für die hebräische Zeitschrift Ha-Meassef, für Johann Gottfried Eichhorns Allgemeine Bibliothek der biblischen Litteratur und für Joachim Heinrich Campes Beiträge zur Beförderung der fortschreitenden Ausbildung der deutschen Sprache. In Berlin Mitglied mehrerer jüdischer Aufklärungsgesellschaften, trat Löwe im Dezember 1790 eine Stelle als Oberlehrer und Inspektor an der neu gegründeten jüdischen Königlichen Wilhelms-Schule in Breslau an. Dort erhielt er außerdem die Berechtigung, öffentliche Vorlesungen über Kant zu halten, und setzte in den Jahren 1794 bis 1797 gemeinsam mit Aaron Wolfssohn die zwischenzeitlich eingestellte Zeitschrift Ha-Meassef fort. Löwe starb kurz vor seinem 40. Geburtstag am 11. Februar 1802 an einer Lungenerkrankung. Das Projekt beleuchtet insbesondere Löwes letzten Lebensabschnitt als jüdischer Schulmann und Gelehrter in Breslau.

 

Uta Lohmann hat Judaistik und Germanistik in Freiburg, Berlin und Jerusalem studiert. Von 1993 bis 1997 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Jüdische Dialogkultur und das Problem der Interkulturalität. Zur historischen Rekonstruktion der jüdischen Freischule in Berlin“ an der Universität Hamburg; seit 2001 ist sie gemeinsam mit Ingrid Lohmann Mitherausgeberin der Schriftenreihe Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland. Mit einer Arbeit über den jüdischen Aufklärer David Friedländer, die 2013 mit dem Titel David Friedländer. Reformpolitik im Zeichen von Aufklärung und Emanzipation im Wehrhahn Verlag erschien, wurde sie 2012 promoviert. Von 2012 bis 2016 hatte sie die wissenschaftliche Leitung des DFG-Projekts „David Friedländer und Wilhelm von Humboldt im Gespräch. Zur Wechselwirkung zwischen Haskala und neuhumanistischer Bildungstheorie“ an der Universität Hamburg inne. Zwischen Januar 2019 und Februar 2020 war sie zweimal als Senior Fellow am Maimonides Centre for Advanced Studies, Universität Hamburg.

 

Forschungsschwerpunkte

  • Berliner Haskala
  • Jüdische Bildungsgeschichte
  • Jüdische Reformpolitik um 1800
  • Jüdische Aufklärungsgesellschaften
  • Bibelübersetzungen der Haskala
  • Kulturtransfer und jüdisch-christliche Beziehungen um 1800
  • Deutsch-jüdische Predigten im frühen 19. Jahrhundert
  • Jüdische Handwerker in Preußen

 

Projekt

Joel Bri’l Löwe: Die Breslauer Schulschriften im Kontext (1791-1801). [hier Link zur ausführlichen Projekt-Beschreibung]

 

Publikationen

Monografien / Mitherausgeberschaften

  • Haskala und allgemeine Menschenbildung. David Friedländer und Wilhelm von Humboldt im Gespräch: Zur Wechselwirkung zwischen jüdischer Aufklärung und neuhumanistischer Bildungstheorie (Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland, Band 9). Münster, New York: Waxmann, 2020.
  • David Friedländer. Reformpolitik im Zeichen von Aufklärung und Emanzipation – Kontexte des preußischen Judenedikts vom 11. März 1812. Hannover: Wehrhahn, 2013.
  • David Friedländer. Ausgewählte Werke (Deutsch-jüdische Autoren des 19. Jahrhunderts. Schriften zu Saat, Nation, Gesellschaft, Band 4). Köln, Weimar, Wien: Böhlau, 2013.
  • „Lerne Vernunft!“ Jüdische Erziehungsprogramme zwischen Tradition und Modernisierung. Quellentexte aus der Zeit der Haskala, 1760-1811 (gemeinsam mit Ingrid Lohmann. Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland, Band 6). Münster, New York, München, Berlin: Waxmann, 2005.
  • Jüdische Erziehung und aufklärerische Schulreform. Analysen zum späten 18. und frühen 19. Jahrhundert (gemeinsam mit Britta L. Behm und Ingrid Lohmann. Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland, Band 5). Münster, New York, München, Berlin: Waxmann, 2002.
  • Bibliographie zum Antisemitismus. Die Bestände der Bibliothek des Zentrums für Antisemitismusforschung (Sachregister, mit Lucie Renner und Martina Strehlen). Berlin 1993.

 

Aufsätze

  • Die Humboldt-Friedländer-Korrespondenz. In: Wilhelm von Humboldt-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, hrsg. von Cord-Friedrich Berghahn. Stuttgart: J.B. Metzler [in Vorbereitung].
  • Wilhelm von Humboldts jüdische Freundschaften und die Berliner Haskala. In: Wilhelm von Humboldt-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, hrsg. von Cord-Friedrich Berghahn. Verlag, Stuttgart: J.B. Metzler [in Vorbereitung].
  • „auf daß getrennte Zonen geistige und körperliche Schätze umtauschen und gemeinsam genießen“ – David Friedländers soziale Interaktion mit Berliner Gelehrten, Künstlern und Staatsmännern. In: Avi Lifschitz, Conrad Wiedemann (Hrsg.): Jüdische und christliche Intellektuelle in Berlin um 1800: Freundschaften, Partnerschaften, Feindschaften [in Vorbereitung].
  • „Gottesverehrung im Tempel der Israeliten“. Israel Jacobsons Interaktion mit der (Berliner) Haskala und die Genese der emotionalen religiösen Rede. In: Cord-Friedrich Berghahn et al. (Hrsg.): Jews and Citizens – Juden und Bürger. Beiträge zur internationalen Konferenz zum 250. Geburtstag von Israel Jacobson [in Vorbereitung].
  • „Dieses allgemein einzuführende Schulbuch muß für uns von einem außerordentlichen Nutzen seyn“ – Von den Bildungsentwürfen zur Buchproduktion der Berliner Haskala. Der Israelitische Kinderfreund von Moses Hirsch Bock. In: Dorothea M. Salzer (Hrsg.): Wie aus Kindern Juden werden. Berlin: De Gruyter [im Druck].
  • Sich „in die Zeiten der Vorwelt hineinzaubern“ – David Friedländer zur Übersetzung der hebräischen Bibel. Vom Auffinden des reinen Geistes biblischer Poesie als Nährboden für eine alt-neue Religion der Romantik. In: Daniel Cyranka, Diana Matut, Christian Soboth (Hrsg.): Finden und Erfinden. Die Romantik und ihre Religionen, 1790-1820. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2020, S. 229-246.
  • Wissensspeicher, Lehrbuch, Erkenntnisquelle. Zur Rolle der hebräischen Bibel im Bildungskonzept der Berliner Haskala. In: Daniel Vorpahl, Shani Tzoref, Sophia Kähler (Hrsg.): Deutsch-jüdische Bibelwissenschaft. Historische, exegetische und theologische Perspektiven. Berlin, Boston 2019, S. 77-91.
  • „Innere Veredlung der Menschen sollte der Zweck aller Religionen sein“. Elisa von der Recke im Gespräch mit Moses Mendelssohn und David Friedländer. In: Valérie Leyh, Adelheid Müller, Vera Viehöver (Hrsg.): Elisa von der Recke. Kontexte und Perspektiven. Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2018, S. 147-168.
  • „edle Frauen, zärtliche Gattinnen, verständige Mütter und kluge Hauswirtinnen“ – zum Weiblichkeitsideal der Berliner Haskala. In: Hannah Lotte Lund, Ulrike Schneider, Ulrike Wels (Hrsg.): Die Kommunikations-, Wissens- und Handlungsräume der Henriette Herz (1764-1847) (Schriften des Frühneuzeitzentrums Potsdam, Band 5). Göttingen 2017, S. 71-86.
  • „Uns wird gewiß immer unvergeßlich bleiben, wie er bildend auf uns beide eingewirkt hat“ – David Friedländer als ideeller Vater der Brüder Humboldt? In: Miriam Gillis-Carlebach, George Yaakov Kohler und Ingrid Lohmann (Hrsg.): „Horchet, ihr Söhne, der Moral des Vaters, und höret zu, um Weisheit zu erkennen“ (Sprüche 4,1). Die Zehnte Joseph Carlebach-Konferenz: Väter und Vaterfiguren in jüdischer Geschichte, Religion und Kultur (Publications of the Joseph Carlebach Institute). München, Hamburg: Dölling und Galitz Verlag 2016, S. 51-70.
  • David Friedländers Rede an den Skeptiker oder Über den Bildungswert der Religion in aufgeklärten Zeiten. In: Aspekte des Religiösen (2. Jahrbuch Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg), hrsg. von Rainer Kampling, Alice Buschmeier, Sara Han und David Jünger. Berlin 2015, S. 29-45.
  • Kommentar zu David Friedländer [Geschichte der Verfolgung der Juden im 19ten Jahrhundert durch Schriftsteller (1820)]. In: Birgit Erdle, Werner Konitzer (Hrsg.): Theorien über Judenhass – eine Denkgeschichte. Kommentierte Quellenedition (1781-1931). Campus Verlag: Frankfurt am Main, New York 2015, S. 97-107.
  • „Dem Wahrheitsforscher zur Belehrung“. Die Herausgaben von Moses Mendelssohns Ha-nefesh (1787) und Phädon (1814-1821) durch David Friedländer: Kontexte, Adressaten, Intentionen. In: Mendelssohn-Studien 19 (2015), S. 45-77.
  • Lessings Einfluss auf David Friedländer – Ideengeschichtliche Hintergründe des Sendschreibens an Propst Teller (1799). In: Dirk Niefanger, Gunnar Och, Birka Siwcyk (Hrsg.): Lessing und das Judentum. Lektüren, Dialoge, Kontroversen im 18. Und 19. Jahrhundert (Kamenzer Lessing-Studien, Band 1). Hildesheim, Zürich, New York 2015, S. 87-112.
  • Sokrates und Mendelssohn – Zur Bedeutung der Zwillings-Metapher im Bildungskonzept von David Friedländer und Jeremias Heinemann. In: Ulrike Schneider, Helga Völkening, Daniel Vorpahl (Hrsg.): Biographie – Allegorie – Ideologie. Die Darstellung der Geschwisterbeziehung als soziokulturelles Ideal- und Spiegelbild. Frankfurt am Main u.a. 2015, S. 280-301.
  • Chevrat Chinuch Ne’arim (Gesellschaft für Knabenerziehung). In: Uta Motschmann (Hrsg.): Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften, 1786-1815. Berlin, München, Boston 2015, S. 811-820.
  • Chavurat Mazdiqej haRabim (Vereinigung der Gerechten für die Vielen). In: Uta Motschmann (Hrsg.): Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften, 1786-1815. Berlin, München, Boston 2015, S. 820-827.
  • Chevrat Schocharej haTov wehaTuschija (Gesellschaft der Beförderer des Edlen und Guten). In: Uta Motschmann (Hrsg.): Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften, 1786-1815. Berlin, München, Boston 2015, S. 827-837.
  • Chevrat Marpe laNefesch (Gesellschaft für Seelenheilung). In: Uta Motschmann (Hrsg.): Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften, 1786-1815. Berlin, München, Boston 2015, S. 844-849.
  • Chevrat Ohavej Laschon Ivrit (Gesellschaft Hebräischer Litteraturfreunde). In: Uta Motschmann (Hrsg.): Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften, 1786-1815. Berlin, München, Boston 2015, S. 857-863.
  • „Niemand verdirbt die Bedeutung mehr, als einer, der wörtlich übersetzt“. Das ‚deutsche Original‘ von Divre schalom we-emet: Kontextualisierung und Transkulturation der Übersetzung David Friedländers. In: Naphtali Herz Wessely: Worte des Friedens und der Wahrheit. Dokumente einer Kontroverse über Erziehung in der europäischen Spätaufklärung. Herausgegeben, eingeleitet und kommentiert von Ingrid Lohmann, mitherausgegeben von Rainer Wenzel und Uta Lohmann. Aus dem Hebräischen übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Rainer Wenzel (Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland, Band 8). Münster, New York 2014, S. 59-73.
  • Das bürgerliche Leben als humanistisches Kunstwerk. Reflexionen zum universal-ästhetischem Selbst- und Gesellschaftsbild des jüdischen Kaufmanns David Friedländer und zur Ikonographie der Haskala. In: Zeitschrift der Hochschule für jüdische Studien Heidelberg 22 (2012): Ikonisierungsprozesse jüdischer Selbstwahrnehmung. Heidelberg 2014, S. 39-68.
  • „Dieser alte Rheinwein mundet nur noch, wie die Philosophie, unseren Veteranen, die von den Realitäten einen anschaulichen Begriff haben“ – David Friedländer und die Berliner Aufklärung, in: Andreas Lehnardt (Hrsg.): Wein und Judentum (Jüdische Kulturgeschichte in der Moderne, Band 2). Berlin: Neofelis Verlag 2014, S. 207-228.
  • „Welche überschwängliche Eitelkeit, welcher gränzenlose Selbstdünkel“. David Friedländers Sendschreiben an Propst Teller (1799) – eine Entgegnung auf religionsphilosophische Abwertungen des Judentums. In: Berliner Aufklärung. Kulturwissenschaftliche Studien, Band 5. Hannover 2013, S. 163-190.
  • In Geselligkeit und Öffentlichkeit zum Nachdenken anregen und über das Judentum aufklären. Biographische Streiflichter auf David Friedländer. Einführung in: David Friedländer. Ausgewählte Werke, S. 7-20.
  • „Auf Grundsätze der Menschen-Achtung und Duldung gegründet“. Die frühen Reformverhandlungen und Friedländers Akten-Stücke (1793). In: David Friedländer. Ausgewählte Werke, S. 21-35.
  • „Vereinigung aller derer, die Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten“. Die Allgemeingültigkeit religiöser Wahrheiten und Friedländers Sendschreiben an Propst Teller (1799). In: David Friedländer. Ausgewählte Werke, S. 169-184.
  • „Einklang zwischen Bürger und Mensch“. Die innere Reform des Judentums und Friedländers Umbildungs-Schrift (1812). In: David Friedländer. Ausgewählte Werke, S. 213-225.
  • „Das Verhältniß der Rabbiner gegen ihre Gemeinden in ganz Europa“. Kontroversen um die Zuständigkeit in Reformfragen und Friedländers Polen-Gutachten (1819). In: David Friedländer. Ausgewählte Werke, S. 239-247.
  • David Friedländer und Moses Mendelssohn: Eine Freundschaft zwischen äußeren Erwartungen und innerer Überzeugung. Zur Frage von Nachfolgerschaft, Vorbildlichkeit und Bildungsideal. In: Mendelssohn Studien 17 (2011), S. 71-98.
  • David Friedländers Freundschaft mit dem Kreis der Berliner Mittwochsgesellschaft und seine ‚Aufklärung über Juden’. In: Berliner Aufklärung. Kulturwissenschaftliche Studien, Band 4. Hannover 2011, S. 94-133.
  • David Friedländer, Isaak Abraham Euchel und die Gebeteübersetzungen in ihrem bildungshistorischen Kontext. In: Marion Aptroot, Andreas Kennecke, Christoph Schulte (Hrsg.): Isaac Euchel. Der Kulturrevolutionär der jüdischen Aufklärung. Hannover 2010, S. 105-133.
  • David Friedländers Freundschaften im Königreich Sachsen: Zum Entstehungskontext seiner späten apologetischen Schriften. In: Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 17/2 (2007). Tübingen 2010, S. 519-546.
  • Kurzbiographie ‚David Friedländer’. In: net, Forum der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam.
    URL: http://www.haskala.net/autoren/friedlaender01/Biographie.html (2009).
  • Aus einer kulturellen Revolution geboren: Die Republik der Maskilim als säkulare Alternative zur rabbinischen Elite (Rezension). In: Judaica, 64. Jahrgang, Heft 2/3 (Juni/September 2008), S. 211-216.
  • „Ein ganz neues Feld der Erkenntniß“ – David Friedländer zur Bedeutung der Ästhetik für die Bibelexegese der Haskala. In: Trumah 16 (2006): Haskala im 18. Jahrhundert. Heidelberg 2007, S. 49-71.
  • “Sustenance for the Learned Soul”: The History of the Oriental Printing Press at the Publishing House of the Jewish Free School in Berlin. In: Leo Baeck Institute Year Book LI (2006), S. 11-40.
  • Chevrat Chinuch Nearim – The Berlin Jüdische Freischule between Mascilic Aims, State Requirements and Bourgeois Demands. Ramat-Gan, Israel 2006 (Braun Lectures in the History of the Jews in Prussia 13).
  • „Bücher für billige Preise zu haben“. Die Orientalische Buchdruckerei – eine Initiative der Berliner Haskala.
    URL: http://www.steinheim-institut.org/haskala/haskala-katalog/start.htm, Tagungen (Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte, Universität Duisburg-Essen, 2005).
  • ‚Interkulturalität’ in der Bildungskonzeption David Friedländers. In: Britta L. Behm, Uta Lohmann, Ingrid Lohmann (Hrsg.): Jüdische Erziehung und aufklärerische Schulreform. Analysen zum späten 18. und frühen 19. Jahrhundert. Münster u.a. 2002, S. 291-306.
  • „Auf den Namen einer Bürgerschule Ansprüche machen“ – Religionsunterricht und staatliche Klassifizierung der Berliner Freischule. In: Britta L. Behm, Uta Lohmann, Ingrid Lohmann (Hrsg.): Jüdische Erziehung und aufklärerische Schulreform. Analysen zum späten 18. und frühen 19. Jahrhundert. Münster u.a. 2002, S. 137-165.
  • Die jüdische Freischule in Berlin im Spiegel ihrer Programmschriften (1803-1826). Preußische Regierung, bürgerliche Öffentlichkeit und jüdische Gemeinde als Adressaten – vor und hinter den Kulissen (mit Ingrid Lohmann). In: Arno Herzig/ Hans Otto Horch/ Robert Jütte (Hg.): Judentum und Aufklärung. Jüdisches Selbstverständnis in der bürgerlichen Öffentlichkeit. Göttingen 2002, S. 66-90.
  • „Kenntnisse, welche der künftige Staatsbürger bedarf“. David Friedländers Gutachten zur Etablierung moderner jüdischer Schulen in Südpreußen. In: Michael Brocke, Aubrey Pomerance, Andrea Schatz (Hrsg.): Neuer Anbruch. Zur deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur (minima judaica, Band 1). Berlin 2001, S. 97-112.
  • “Eine bis ans Lächerliche gränzende Ungereimtheit”. Zum Wandel pädagogischer Konzepte am Beispiel der Berliner jüdischen Freischule (1778-1825). In: Michael Erbe, Wilhelm Kreutz (Hrsg.): Wandlungsprozesse im Judentum durch die Aufklärung. Vortragstexte des DFG-Gruppenprojekts. Typoskript, Mannheim 1998, S. 93-105.
  • „Auf der Organisation ruht die Zukunft des Handwerks“. The History and Activities of Jewish Artisans in Berlin. In: Leo Baeck Institute Year Book XLI (1996), S. 115-139.
  • „Daß die Kinder aller Confessionen sich kennen, ertragen und lieben lernen“. Die jüdische Freischule in Berlin zwischen 1778 und 1825 (mit Peter Dietrich). In: Ingrid Lohmann, Wolfram Weiße (Hrsg.): Dialog zwischen den Kulturen. Erziehungshistorische und religionspädagogische Gesichtspunkte interkultureller Bildung. Münster 1994, S. 37-47.