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»Die Endlösung der Judenfrage«. Der Eichmann-Prozess in Jerusalem [1961]

Der Prozess, der im April 1961 begann und mit dem Todesurteil Ende 1961 endete, stand im Zentrum der Weltöffentlichkeit. Die Aussagen der überwiegend jüdischen Zeugen machten erstmals die Mechanismen des Völkermordes sichtbar. Die deutschen Medien präsentierten zwei Modelle im Umgang mit der NS-Zeit – die Warnung vor dem Schaden durch die »wieder hochgespülten« negativen Bilder im Ausland oder die Forderung, sich »der kollektiven Verantwortung« für die Verbrechen des »Dritten Reiches« doch endlich zu stellen. Die Bundesregierung, der Eichmanns Adresse schon lange bekannt war, begrüßte den Prozess, weigerte sich aber, dessen Überstellung an ein deutsches Gericht zu beantragen – ganz so, als ob sie für den Fall nicht zuständig wäre.

 

Moderation: Pastor i. R. Ulrich Hentschel

Karten: Telefon 040 - 41 320 320 von 15 - 22 Uhr,

Preis: 10 Euro, ermäßigt: 8,50 Euro

Abaton Kino / Allende-Platz 3 / Grindelhof, 20146 Hamburg

www.abaton.de, Reservierungen ab fünf Tage vorher.

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