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Fluchthilfe und Wissenschaft

Welche Formen kann diese Hilfe vor, während und nach der Flucht annehmen? Welche Motivationen liegen ihr zugrunde? Welche Rolle spielen Wissenschaftssprachen, die Vergleichbarkeit und damit in der Regel die Anerkennung von (akademischen) Abschlüssen sowie die (fachlichen) Netzwerke bei der Integration in den Wissenschaftsbetrieb des Transit-/Exillandes? Auch stellt sich die Frage nach der Übersetzbarkeit und damit der Möglichkeit des Wissenstransfers.

Angesichts der langen Tradition von Stipendien und Gastaufenthalten sollen zudem die Gelegenheitsstrukturen, die der wissenschaftliche Betrieb bietet und die bisher kaum in der Forschung berücksichtigt wurden, in den Blick genommen werden, um Migrations- und Fluchtbewegungen nachvollziehen zu können. Im Unterschied zur bisherigen Forschung zu ‚Wissen auf der Flucht', ‚Brain-Drain' und ‚Intellektueller Emigration' soll sich hierbei weder zeitlich noch regional auf das nationalsozialistische Deutschland oder aber einen ‚Exodus des Wissens' beschränkt werden.

Die Tagung wird gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung.

Die Veranstaltung ist bedingt barrierefrei.

Ort: Beim Schlump 83, 2. OG Vortragsraum

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