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3. Arbeitstagung des Netzwerks jüdisches Kulturerbe

Dass dieses Narrativ den jüdischen Lebenswirklichkeiten allenfalls ansatzweise entspricht, macht jeder Blick in Sammlungen „jüdischer“ Objekte deutlich. Mit den Menschen und ihren Ideen wandern ihre Objekte, und die Objekte wandern von Mensch zu Mensch, Ort zu Ort, Generation zu Generation.

Den „wandernden Objekten“ und ihren Wegen nachzugehen, sie als Zeugnisse und Spiegelbilder der Geschichte und Kultur der Menschen zu betrachten, die sie schufen, nutzten, tauschten, raubten, zerstörten, wiederherstellten oder umgestalteten, bringt der interdisziplinären, Länder-, Sprach- und Kulturgrenzen überschreitenden Forschung erhebliche Erkenntnisgewinne. Nicht zuletzt in der vermittelnden Kulturarbeit in Museen und Gedenkstätten ist das „story telling“ anhand von Objekt-Geschichten gängige Praxis.

Die dritte internationale Arbeitstagung des Netzwerks Jüdisches Kulturerbe wird die Forschung zu den „wandernden“ Objekten jüdischer Kultur und Geschichte kritisch in den Blick nehmen. Beiträge zu „Wanderungsgeschichten“ einzelner Objekte und ganzer Sammlungen und die involvierten Biographien werden ebenso vorgestellt wie Überlegungen zur Präsentation von Objektgeschichten in Museen, Gedenkstätten, etc..

Die Teilnahme ist frei.


Ort: Warburg-Haus, Heilwigstr. 116, 20249 Hamburg (U-Bahn Kellinghusenstraße)

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