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Vortragsreihe: AMBIVALENZEN IM ZIONISMUS

Die Dokumente spiegeln die Entwicklung der judenfeindlichen Politik des NS-Regimes ebenso wie die Versuche der Juden und ihrer Gemeinden, sich gegen die Verfolgung zu wehren bzw. ihr zu entfliehen. Zugleich zeigen die Quellen die wachsende Bedeutung, die der Zionismus in diesem Zeitraum für die deutschen Juden, insbesondere der jüngeren Generation, erfuhr.
In seinem Vortrag wird Francis R. Nicosia in die Geschichte des Zionismus einführen und dann ausgewählte Dokumente vorstellen und in ihren Kontext einordnen: Es geht um die Position der deutschen Zionisten zur nationalsozialistischen Machtübernahme 1933, zur Sicht der Nationalsozialisten auf den Zionismus 1933–1938, die zionistische Arbeit in Deutschland und die innerzionistischen Auseinandersetzungen in diesen Jahren und schließlich um die Entwicklung der zionistischen Positionen in den Jahren 1938–1941.
Francis R. Nicosia ist Professor of History und Raul Hilberg Distinguished Professor of Holocaust Studies an der University of Vermont. Er war Senior Fulbright Research Scholar in Berlin (1992-1993 und 2006-2007). Seine Veröffentlichungen schließen u.a. ein: Zionismus und Antisemitismus in Dritten Reich (Göttingen: Wallstein Verlag, 2012).

Weiterer Termin: 7.11.2017 (Siehe Flyer anbei)

 

Die Veranstaltung ist bedingt barrierefrei.


VERANSTALTUNGSORT:
INSTITUT FÜR DIE GESCHICHTE DER DEUTSCHEN JUDEN (IGDJ) Vortragsraum 2. Stock 02/23
BEIM SCHLUMP 83 / ECKE MONETASTR.
20144 HAMBURG
Tel.: 040 - 42 838 - 2617
Fax: 040 - 44 808 66
E-Mail: geschaeftszimmer@igdj-hh.de
Internet: www.igdj-hh.de

Sie erreichen das Institut mit folgenden Verkehrsmitteln:
U2, U3: U-Bahn Schlump
Metrobus 4 +15: Haltestelle Bundesstr.
Metrobus 5: Haltestelle Bezirksamt Eimsbüttel

 

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