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Vortragsreihe "Bildgeschichten"

Die vierte Online-Ausstellung im Rahmen der Schlüsseldokumente-Edition widmet sich visuellen Quellen jüdischer Geschichte. Während schriftliche Quellen wie Briefe, Tagebuch-Einträge oder amtliche Dokumente tägliches Analysematerial für Historikerinnen und Historiker sind, scheinen gegenüber Bildquellen – trotz des „visual turns“ in der Geschichtswissenschaft – immer noch Vorbehalte und Unsicherheiten zu bestehen. Die Ausstellung „Bildgeschichte(n). Jüdische Privatfotografie im 20. Jahrhundert“ lotet die Möglichkeiten aus, andere und zusätzliche Geschichten am Beispiel von privaten Fotoalben sowie Einzelfotografien zu erzählen.

Nach einem kurzen Einführungsvortrag zur Online-Ausstellung sprechen Prof. Dr. Miriam Rürup, Direktorin des IGdJ, und die Kuratorin der Ausstellung Dr. Sylvia Necker, Research Fellow an der University of Nottingham, über die Bedeutung von Bildquellen für die jüdische Geschichte.
 
Über unsere Vortragsreihe:
 
KAMERABLICKE. JÜDISCHE BILDGESCHICHTE(N)
Trotz des vor Jahren vielfach beschworenen „visual turns“ fristen Bildquellen in den Geschichtswissenschaften weiterhin ein Randdasein. Dabei können historische Zeichnungen, Fotografien oder Filme wichtige Einblicke geben und mitunter andere Perspektiven auf den Untersuchungsgegenstand eröffnen. Sechs WissenschaftlerInnen stellen ihre Forschungen zu historischem Bildmaterial vor. Sie verstehen Bilder nicht als Abbildungen, sondern als kritisch zu hinterfragende Quellen, die gerade aufgrund ihrer vermeintlichen Authentizität dekonstruiert werden müssen. Die Themen reichen dabei von der Frage nach jüdischen Gegenbildern zum antisemitischen Bilddiskurs im Nationalsozialismus über die Bedeutung von Fotoalben für die Konstruktion von Familiengeschichten im Kontext von Migration, Flucht und Exil, bis hin zur visuellen Nationswerdung im Staatsbildungsprozess Israels oder der fotografischen Erkundung jüdischen Lebens in Ungarn.
Die Vortragsreihe findet begleitend zur vierten Online-Ausstellung im Rahmen der Online-Quellenedition „Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte“ (juedische-geschichte-online.net) statt. Sie widmet sich ebenfalls (der) „jüdischen Bildgeschichte(n)“.
 
Weitere Termine:
 
21.5.2019
28.5.2019
04.6.2019
11.6.2019
25.6.2019
 
Jeweils Dienstags um 18.30 Uhr
 
 
Eingeschrängt Barrierefrei
 
 
INSTITUT FÜR DIE GESCHICHTE
DER DEUTSCHEN JUDEN (IGdJ)
BEIM SCHLUMP 83, 20144 HAMBURG
Seminarraum im 2. OG, eingeschränkt barrierefrei
Tel.: 040 – 42 838 – 2617
Fax: 040 – 44 808 66
E-Mail: kontakt@igdj-hh.de
Internet: www.igdj-hh.de
Sie erreichen das Institut für die Geschichte der deutschen Juden mit folgenden Verkehrsmitteln:
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Metrobus 4 + 15: Haltestelle Bundesstr.
Metrobus 5: Haltestelle Bezirksamt Eimsbüttel
 

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