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Vortragsreihe: Jüdische Hilfsorganisationen und Migration

Von dort ging es nach Italien und Frankreich, um von den Häfen und Stränden so viele Menschen wie möglich auf sogenannte illegale Schiffe Richtung Palästina zu bringen. Yehuda Bauer beschrieb die Bricha als Organisation, die einen wichtigen Beitrag zur Entstehungsgeschichte des modernen Israel leistete – gewaltlos, beruhend auf dem Willen der Überlebenden der Shoah und ihrer HelferInnen. Wie war die Bricha organisiert? Wer zählte zu den zentralen Akteuren? Waren jene, die sich der Bricha anschlossen, ZionistInnen? Was bedeutete die Bricha für Überlebende? Der Vortrag wird sich mit den Strukturen der Bricha befassen, aber auch immer wieder ZeitzeugInnenzu Wort kommen lassen. Dr. Susanne Urban ist seit November 2015 Geschäftsführerin der SchUM-Städte e.V. Davor wirkte sie u.a. in Yad Vashem, im Jüdischen Museum Frankfurt a. M. sowie seit 2009 als Leiterin der Abteilung Forschung und Bildung im ITS/ Arolsen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Child Survivors, dieJugend-Aliyah, die Bricha, aber auch Erinnerungsstrukturen sowie die Gestaltung von Erinnerung.

Die Veranstaltung ist bedingt barrierefrei.

VERANSTALTUNGSORT:

INSTITUT FÜR DIE GESCHICHTE DER DEUTSCHEN JUDEN (IGDJ) Vortragsraum 2. Stock 02/23
BEIM SCHLUMP 83 / ECKE MONETASTR.
20144 HAMBURG
Tel.: 040 - 42 838 - 2617
Fax: 040 - 44 808 66
E-Mail: geschaeftszimmer@igdj-hh.de
Internet: www.igdj-hh.de

Sie erreichen das Institut mit folgenden Verkehrsmitteln:
U2, U3: U-Bahn Schlump
Metrobus 4 +15: Haltestelle Bundesstr.
Metrobus 5: Haltestelle Bezirksamt Eimsbüttel

 

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