Projekt: Jüdisches Bauen zwischen 1945 und 1989 in der Bundesrepublik, der DDR und in Österreich. Möglichkeiten, Grenzen, Räume.

Dr. Alexandra Klei

Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) geförderten Projektes werden die Möglichkeiten und Grenzen jüdischen Bauens zwischen 1945 und 1989 in der Bundesrepublik, in der DDR und in Österreich im Rahmen einer architekturhistorischen Studie erforscht. Dabei werden mit dem Begriff des jüdischen Bauens unterschiedliche Aspekte zusammengefasst: das Leben und Wirken jüdischer Architekten, die jüdischen Gemeinden als Bauherren, die für jüdische Nutzungen errichteten Bauten und schließlich ihre Rezeption unter anderem seitens einer nichtjüdischen Öffentlichkeit im Rahmen von Eröffnungsfeierlichkeiten, in Tageszeitungen oder Publikationen. Gefragt wird damit danach, in welchen – architektonischen, städtischen und öffentlichen – Räumen sich jüdisches Leben nach der Shoah in diesen drei Ländern entwickeln konnte und welchen Beitrag in der Architektur und Stadtplanung jüdische Architekten leisteten. Das Projekt stellt erstmals jüdisches Bauen nach 1945 ins Zentrum einer Untersuchung.

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