Dr. Inka Le-Huu

wiss. Mitarbeiterin
bis 31.12.2016

(Für Quellenprojektanfragen Dr. Anna Menny Anna.Menny@igdj-hh.de)

Zur Person

Inka Le-Huu ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am IGdJ. Sie hat Geschichte und Musikwissenschaften an der Universität Hamburg und am Trinity College in Dublin studiert und wurde im Bereich der deutsch-jüdischen Geschichte promoviert. In ihrer Dissertation hat sie die soziale Emanzipation der Juden am Beispiel jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum untersucht. Diese Arbeit wurde 2014 mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis ausgezeichnet. Sowohl im Studium als auch in der Promotion wurde Inka Le-Huu von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert.

Sie ist Lehrbeauftragte am Historischen Seminar der Universität Hamburg und freie Mitarbeiterin der Stiftung Historische Museen Hamburg. Außerdem ist sie Gutachterin in der Auswahlkommission der Studienstiftung des deutschen Volkes.

 

Themenschwerpunkte

  • Deutsch-jüdische Geschichte des 19. Jahrhunderts
  • Bürgertumsforschung
  • Antisemitismusforschung
  • Geschlechtergeschichte
  • Hamburger Lokalgeschichte

Forschungsprojekt

Die sociale Emanzipation der Juden. Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum (1830-1864)
Online-Quellenedition zur deutsch-jüdischen Geschichte (in Vertretung für Dr. Anna Menny)

Verbandsmitgliedschaften

Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung e. V. (AKHFG)
Die Gesellschaft zur Erforschung der Geschichte der Juden e.V. (GEGJ)
Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e. V. (VHD)
Verein für Hamburgische Geschichte e. V. (VfhG)

Publikationen (Auswahl)

Die sociale Emanzipation der Juden. Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum (1830-1864), (Reihe: Hamburger Beiträge zur Geschichte der deutschen Juden), Göttingen 2017 (in Vorbereitung).

Anton Rée und die sociale Emanzipation der Juden, in: Jahrbuch für Liberalismusforschung 29 (2017) (in Vorbereitung).

Der sociale Frauenverein zur Ausgeleichung confessioneller Unterschiede, in: Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte,(Onlinepublikation in Begutachtung).

Rezension zu: Danielle Sperra/Werner Hanak-Lettner (Hg.): Jüdische Museen zwischen gestern und morgen. Reflexionen aus involvierter Außenperspektive, in: Medaon – Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung, 9 (2015), 17, S. 1–4, online unter http://www.medaon.de/pdf/medaon_17_Le-Huu.pdf.

mit Franz Jungbluth: Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte. Von Hinterhofkonflikten der frühen Neuzeit bis zum Nebeneinander in modernen Wohnanlagen, in: Spurensuchen. Magazin für historisch-politische Bildung, 26. Jg. 2012, S. 8-17.

Johanna Goldschmidts Beitrag zur Begegnung jüdischer und christlicher Frauen in Hamburg (1847-1849), in: Juden in Mitteleuropa, Bd. 2009, S. 40–48.

Rezension zu: Panwitz, Sebastian: Die Gesellschaft der Freunde 1792-1935. Berliner Juden zwischen Aufklärung und Hochfinanz. Hildesheim u.a. 2007, in: H-Soz-u-Kult, 4. 4. 2008, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2008-2-014>.

Tibetische Musikinstrumente im Museum für Völkerkunde Hamburg, in: Wulf Köpke und Bernd Schmelz (Hg.): Die Welt des tibetischen Buddhismus, Hamburg 2005, S. 911–946.