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07.09.2021

Stellenangebot


Wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) - Bewerbungsfrist: 30.09.2021.
Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) in Hamburg sucht im BMBF- Verbundvorhaben „Antisemitismus in pädagogischen Kontexten – religiös codierte Differenzkonstruktionen in der frühen und mittleren Kindheit“ (RelcoDiff) nächstmöglich zum 01.11.2021 eine:n wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d)

im Projekt „Religiös codierte Differenzkonstruktionen – jüdische Perspektiven“.
Das Drittmittelprojekt erforscht aus der Perspektive von jüdischen Eltern und Kindern, welchen Einfluss der Besuch einer jüdischen Schule auf ihre religiösen Differenzwahrnehmungen hat.
Die Stelle ist in Teilzeit mit 75 % und aufgrund der Projektlaufzeit befristet für drei Jahre zu besetzen. Die Vergütung erfolgt in der Entgeltgruppe 13 TV-L. Der Dienstort ist Hamburg.

Zu Ihren Aufgaben gehören:
• Die Mitarbeit im Verbundprojekt „Antisemitismus in pädagogischen Kontexten – religiös codierte Differenzkonstruktionen in der frühen und mittleren Kindheit“ (RelcoDiff) gemeinsam mit weiteren inländischen Kooperationspartner*innen
• Die eigenständige Konzeption und Durchführung (Erhebung und Auswertung) der empirischen Untersuchung
• Die Publikation von Forschungsergebnissen in Fachzeitschriften oder anderen Publikationsformaten mit wissenschaftlicher Qualitätssicherung
• Die Erarbeitung von Empfehlungen für (Schul)pädagogische Formate
• Die Mitwirkung an Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte und Multiplikator:innen
Zu den Anforderungen an Sie zählen:
• Abschluss eines den Aufgaben entsprechenden Hochschulstudiums.
• Ausgewiesene Kenntnisse in einem oder mehreren projektrelevanten Feldern (jüdische Geschichte und Kultur, Antisemitismusforschung, Unterrichtsforschung, Kindheitsforschung).
• Nachgewiesene Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der qualitativen empirischen Sozialforschung, insbesondere der Durchführung und Auswertung von Einzel-, Experten- und Gruppeninterviews (mit Kindern, Eltern, Lehrkräften).
• Erfahrungen im selbstständigen Verfassen wissenschaftlicher Texte sind von Vorteil
• Eigenverantwortliches und systematisches Arbeiten, Kommunikationsfähigkeit, Teamkompetenz

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung, die als Stiftung bürgerlichen Rechts von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen wird. Es ist Teil des Verbundprojekts, das in den kommenden drei Jahren im Rahmen des BMBF-Forschungsprogramms „Aktuelle Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus“ gefördert wird (https://www.geistes-und-sozialwissenschaften-bmbf.de/de/Aktuelle-Dynamiken-und-Herausforderu ngen-des-Antisemitismus-2292.html). In dem interdisziplinären Verbundvorhaben sollen die religiösen Differenzkonstruktionen bei Kindern im Vor- und Grundschulalter in drei unterschiedlichen pädagogischen Kontexten (aus der Perspektive der Kinder, ihrer Eltern sowie beteiligter Pädagog:innen und Lehrkräfte) untersucht werden, um antisemitische Haltungen in ihrer Entstehung zu erfassen, zu verstehen und diesen frühzeitig entgegenzuwirken. Das Teilprojekt am IGdJ nimmt einen Perspektivwechsel vor, indem es auf die Wahrnehmungen der Betroffenen abstellt und jüdische Eltern sowie deren Kinder nach ihren Erwartungen und Erfahrungen mit jüdischen Schulen befragt. Vor dem Hintergrund der jüdischen Migrationen nach Deutschland seit den 1990er Jahren schließt es damit an eine historisch orientierte Forschung zur Wiederkehr und Neugründung jüdischer Schulen an, in deren Zentrum die Vermittlung des Judentums unter den Bedingungen einer deutschen Einwanderungsgesellschaft steht.

Wir bieten Ihnen ein spannendes Arbeitsumfeld und ein motiviertes und kollegiales Arbeitsklima und eine flexible Arbeitszeitgestaltung. Wir legen Wert auf optimale wissenschaftliche Förderung und unterstützen unsere Mitarbeiter: innen dabei, sich weiter zu qualifizieren.
Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht und werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige schriftliche Bewerbung ausschließlich elektronisch mit den üblichen Unterlagen als zusammenhängende PDF-Datei (max. 9 MB) bis zum 30.09.2021 mit Angabe des Kennwortes: „Religiös codierte Differenzkonstruktionen“ an die Projektleiterin Dr. Karen Körber: karen.koerber@igdj-hh.de
Die Vorstellungsgespräche werden voraussichtlich am 18.10.2021 in Präsenz oder Online stattfinden.
Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Karen Körber (karen.koerber@igdj-hh.de

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