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Veranstaltungen des IGDJ

20.11.2018 (Dienstag)

JÜDISCHE MIGRATION: SCHAUPLATZ HAMBURG

18:30

Ein Gesprächsabend
Hamburg entwickelte sich seit Ende des 19. Jahrhunderts zu einem wichtigen Hafen für die Auswanderung nach Übersee, vor allem in die USA. Angesichts der stark anwachsenden Zahl von Durchwanderern in der Hansestadt eröffnete die HAPAG 1902 auf der Veddel die Auswandererhallen, in denen die MigrantInnen bis zu ihrer Weiterreise untergebracht waren. Für die jüdischen Durchwanderer gab es eigene Schlaf- und Speisesäle sowie eine Synagoge. Auch die jüdische Gemeinde entwickelte ein Unterstützungssystem, das bedürftige Durch-wanderer während ihres Aufenthaltes in der Stadt versorgte..

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26.11.2018 (Montag)

Streit.Bar – Bücher der Gegenwart: Die letzten Tage der Demokratie?

20:00

Die Demokratie hat schon bessere Zeiten gesehen. Auch wenn weltweit die Zahl demokratischer Regime so groß ist wie nie, so geraten derzeit gerade im sogenannten Westen Idee und Lebensform der liberalen Demokratie unter massiven Beschuss, was sich insbesondere am Aufstieg rechter und faschistoider Bewegungen zeigt..

 

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27.11.2018 (Dienstag)

ZWISCHEN EXTERNALISIERUNG, PATERNALISMUS UND DIVERSIFIZIERUNG: ANTISEMITISCHE EINSTELLUNGEN BEI GEFLÜCHTETEN UND MEHRHEITSGESELLSCHAFTLICHE UMGANGSSTRATEGIEN

18:30

DR. SINA ARNOLD (BERLIN)
Im Rahmen unserer Vortragsreihe. Seit dem „langen Sommer der Migration“ 2015 haben sich die Diskussionen um einen vermeintlich „importierten“ oder „muslimischen“ Antisemitismus verstärkt. Die politischen und medialen Debatten sind dabei häufig von Pauschalisierungen und rassistischen Vorannahmen einerseits, aber auch von Verharmlosungen andererseits geprägt..

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04.12.2018 (Dienstag)

JUDEN UND NICHTJUDEN ERKLÄREN DEN JUDENHASS: PSYCHOLOGISCHE DEUTUNGSVERSUCHE NACH 1945

18:30

Prof. Antony Kauders (Keele/München)
Im Rahmen unserer Vortragsreihe. Immer wieder haben Juden und Nichtjuden versucht, den Antisemitismus auch psychologisch zu erklären. Nicht selten ging es dabei um Deutungen, die den Charakter, die Charakterstruktur oder die Persönlichkeitsstörung des jeweiligen Antisemiten in den Vordergrund stellten..

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11.12.2018 (Dienstag)

TIERSCHUTZBEWEGUNG UND ANTISEMITISMUS IN DER FRÜHEN BUNDESREPUBLIK. ZIVILGESELLSCHAFTLICHER WIDERSTAND GEGEN DIE RITUELLE SCHLACHTPRAXIS DER JUDEN

18:30

PD Dr. Andreas Brämer (Hamburg)
Im Rahmen unserer Vortragsreihe. In seinem Vortrag fragt Andreas Brämer nach den Zusammenhängen zwischen organisiertem Tierschutz und Antisemitismusin der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft. Als Testfall dient der Landwirt Karl-Ferdinand Finus (1900–1973), der sich in der frühen Bundesrepublik als Tierschutzfunktionär einen Namen machte und vor allem den Protest gegen das Schächten organisierte..

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08.01.2019 (Dienstag)

HOLOCAUSTVERDRÄNGUNG, ISRAELFEINDSCHAFT UND ANTISEMITISMUS IN DER DDR – UND DIE AUSWIRKUNGEN HEUTE

18:30

Dr. Olaf Glöckner (Potsdam)
Im Rahmen unserer Vortragsreihe. Immer wieder kommt es zu Kontroversen darüber, ob der ostdeutsche
„Arbeiter-und-Bauern-Staat“ antisemitische Züge trug oder nicht. Offiziell verurteilten Staat und Partei zwar jedwede judenfeindlichen Handlungen und Äußerungen – stets bemüht, sich als das bessere, „anti-faschistische“ Nachkriegsdeutschland in Szene zu setzen..

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