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Veranstaltungen des IGDJ

29.05.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15 - 19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst

MEHR ALS BILDER: GOTTESDARSTELLUNGEN IN DER SEPHARDISCHEN GRABKUNST
Michael Studemund-Halévy

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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30.05.2017 (Dienstag)

Hamburger Unternehmen im Nationalsozialismus – Wie gehen wir mit unserer Geschichte um?

18:00

Haus der Patriotischen Gesellschaft, Rundgang und Podiumsdiskussion
Mehr als sieben Jahrzehnte nach dem Ende des „Dritten Reichs“ ist die Geschichte Hamburgs in der NS-Zeit intensiv erforscht. Längst wissen-schaftlich widerlegt sind die direkt nach dem Ende der NS-Herrschaft verbreiteten Legenden, in Hamburg sei alles „nicht so schlimm“ gewesen, Hitler habe in der Kaufmannsstadt nie recht Fuß fassen können, dem Hamburger Bürgertum sei das NS-Regime zuwider gewesen. Trotz aller Forschung sind derlei Mythen ausgesprochen langlebig..

https://www.zeitgeschichte-hamburg.de/files/fzh/pdf/Podiumsdiskussion%20am%2030.%20Mai.pdf

 

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Vortragsreihe: Fritz Benscher: Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk- und Fernsehstar in der Bundesrepublik

19:30

Anderer Veranstaltungsort:
Galerie Morgenland/Geschichtswerkstatt Eimsbüttel, Sillemstraße 79  (Hamburg)
Dienstag, 30. Mai 2017 um 19.30 Uhr

Beate Meyer (Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg)

„Leider hatte der ‚Führer‘ keine großen Sympathien für mich und verzichtete auf meine Mitwirkung“, spöttelte Fritz Benscher über die Zeit des Nationalsozialismus. Der Hamburger Schauspieler trat in dieser Zeit beim Jüdischen Kulturbund auf, schulte dann zum Sargtischler um und arbeitete für die Jüdische Gemeinde. 1943 wurde er nach Theresienstadt deportiert..

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12.06.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15 - 19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst


The Image of God in Jewish Art of Renaissance and Baroque Italy and the Netherlands
Shalom Sabar

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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13.06.2017 (Dienstag)

Vortragsreihe: Salman Schocken – Ein Leben zwischen Berlin, Jerusalem und New York

18:30

Markus Krah (School of Jewish Theology/Universität Potsdam)

Salman Schocken (1877–1959) war Kaufhaus-Gründer, Mäzen und Verleger in Berlin, Jerusalem und New York. Er wuchs in einem traditionellen ostjüdischen Milieu auf, liebte Goethe, war Zionist und unterstützte die Diaspora-Kultur. Er verlegte Franz Kafka und Martin Buber, Gershom Scholem und Jean- Paul Sartre, Scholem Aleichem und jüdische Mystik...

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18.06.2017 (Sonntag)

Der Kampf um die deutsche Schuld. Weizsäcker-Rede [1985], »Historikerstreit« [1986] und Jenninger-Sturz [1988]

11:00

Veranstalter: Abaton und Hannes Heer
Der Skandal als vorlauter Bote: Vortrag/Film/Diskussion

Die großen deutschen Geschichtsdebatten als Selbstaufklärung und Schuldaneignung der Gesellschaft

 

Am 8. Mai 1985 bezeichnete der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker das Kriegsende als »Tag der Befreiung« und den Mord an den Juden »als beispiellos in der Geschichte«. Die Historiker Ernst Nolte und Andreas Hillgruber widersprachen und lösten damit den »Historikerstreit« aus..

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19.06.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15 - 19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst



GEISTER, ENGEL UND DÄMONEN – DARSTELLUNGEN ÜBER-NATÜRLICHER WESEN IN MANUSKRIPTEN JÜDISCHER MAGIE
Michael Kohs

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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26.06.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15 - 19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst


DER/DIE NAMEN GOTTES ALS ZEICHEN SEINER PRÄSENZ IN HEBRÄISCHEN MANUSKRIPTEN
Irina Wandrey

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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27.06.2017 (Dienstag)

Vortragsreihe: Die „Jeckes“ neu verhandelt – gibt es den einen „Typus“ oder viele Einzelbiographien?

18:30

Anja Siegemund (Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum)

„Sie waren bürgerlich, keine Zionisten und gehörten zur ökonomisch besser gestellten Mittelschicht, lernten kaum Hebräisch, kommunizierten vor allem in ihrem abgeschlossenen Milieu auf Deutsch, hatten größte Schwierigkeiten damit, sich kulturell und ‚mental‘ einzugliedern und lebten stattdessen weiter ihren bürgerlichen Habitus; sie leisteten einen großen Beitrag zur Modernisierung des Landes, kannten Disziplin und Ordnung, aber keine Flexibilität, betrachteten die hebräische Kultur mit Geringschätzung, sehnten sich nach Berlin und Wien oder nach dem deutschen Wald …“

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03.07.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15 - 19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst


Depictions of God in Israeli Modern and Contemporary Art
Ronit Sorek

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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10.07.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15 - 19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst


DIAGRAMMING SABBATIANISM
Yossi Chajes

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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11.07.2017 (Dienstag)

Vortragsreihe: Die Biographien David Ben Gurion und Golda Meirs und ihre Beziehungen zu Deutschland im Vergleich – eine israelische Perspektive

18:30

Jenny Hestermann (Fritz Bauer Institut, Frankfurt a.M.)

Die zugewandte Politik Israels gegenüber der demokratischen Bundesrepublik, dem „anderen Deutschland“ (Ben Gurion) war insbesondere in den 1950er Jahren, aber auch noch 1965 zur Zeit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen, in der israelischen Öffentlichkeit und Opposition sehr umstritten..

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18.07.2017 (Dienstag)

Vortragsreihe: Als jüdischer Architekt in Nachkriegsdeutschland. Die Biographie von Hermann Zvi Guttmann als Möglichkeit der Annäherung an eine Epoche

18:30

Alexandra Klei (Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg)

Der Frankfurter Architekt Hermann Zvi Guttmann (1917–1977) plante und baute ab den 1950er Jahren in Westdeutschland Synagogen und Gemeindezentren, Friedhofsbauten, Denkmale und Altenheime (darunter in Hamburg) für die neugegründeten Jüdischen Gemeinden, aber auch Wohn- und Geschäftsbauten für private (jüdische) Bauherren. Er war damit einer der wenigen jüdischen Architekten, der in einer Zeit tätig war, in der das allgemeine Baugeschehen von denjenigen dominiert wurde, die bereits im Nationalsozialismus erfolgreich gebaut hatten..

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03.09.2017 (Sonntag)

Die Wehrmachtsausstellung oder die Rückkehr der Täter [1995-1999]

11:00

Veranstalter: Abaton und Hannes Heer
Der Skandal als vorlauter Bote: Vortrag/Film/Diskussion

Die großen deutschen Geschichtsdebatten als Selbstaufklärung und Schuldaneignung der Gesellschaft

 

Die 1995 eröffnete Ausstellung »Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944« präsentierte einen zweiten deutschen Genozid, dem in Jugoslawien und in der Sowjetunion 32 Millionen Menschen zum Opfer gefallen waren..

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01.10.2017 (Sonntag)

Studienexkursion zu „Mendelssohn-Orten" in Hamburg

09:45

Von der Meierei Bartholdy zu den IG Farben, von der Alten Post zu Martens Mühle: „Mendelssohn-Orte“ in Berlin und Hamburg.

In Hamburg (1. 10. 2017) passiert die am Hauptbahnhof startende Bus-Tour u.a. das Quartier der vormaligen „Judenbörse“ (Nähe Neanderstraße), den Platz von Lessings Deutschem Nationaltheater am Gänsemarkt, die Adressen des Geburtshauses der Geschwister Fanny und Felix an der Großen Michaelisstraße und die beider Mendelssohn-Bankhäuser (daselbst wie auch an der Dammtorstraße), die Alte Post als Dominzil des Instituts für Auswärtige Politik, das Viertel der Mendelssohn-Erzieherinnen rund um die Palmaille, das Heine-Haus und den Ort des einstigen Mendelssohn-Sommerhauses „Martens Mühle“ an der Elbchaussee..

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15.10.2017 (Sonntag)

»Der Brandstifter«. Martin Walsers Rede in der Frankfurter Paulskirche [1998]

11:00

Veranstalter: Abaton und Hannes Heer
Der Skandal als vorlauter Bote: Vortrag/Film/Diskussion

Die großen deutschen Geschichtsdebatten als Selbstaufklärung und Schuldaneignung der Gesellschaft

Die Debatte um Martin Walser wurde durch eine Rede ausgelöst, in der der Schriftsteller 1998 das öffentliche Gedenken an den Holocaust als »Dauerpräsentation unserer Schande« angegriffen hatte. Im Streit mit Ignatz Bubis, dem Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, der Walser für sein Lob des »Wegsehens« und »Verdrängens« als »Brandstifter « bezeichnet hatte, präsentierte dieser sich als Sprecher der »schweigenden Mehrheit«..

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