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Veranstaltungen des IGDJ

18.11.2019 (Montag)

cinefest – Internationales Festival des deutschen Film-Erbes: TO BE OR NOT TO BE (SEIN ODER NICHTSEIN)

19:15

US 1941/42. Regie: Ernst Lubitsch. 99 min. OmU. Mit Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack. Einführung von PD Dr. Andreas Brämer. In Kooperation mit dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden präsentiert das cinefest Ernst Lubitschs Anti-Nazi-Satire To Be or Not to Be.  Hamlet gegen die Nazis. Eine kleine Warschauer Theatergruppe muss ihr schauspielerisches Talent im realen Leben beweisen..

 

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26.11.2019 (Dienstag)

Vortragsreihe "Wie Weiter?" Jüdische Migrationserfahrungen nach 1945

18:30

Dr. Markus Nesselrodt, Frankfurt an der Oder. "Jüdische Migrationswege zwischen Polen, der Sowjetunion und Deutschland (1939–1948)."
Die Mehrheit der polnisch-jüdischen Überlebenden verbrachte die Zeit des Zweiten Weltkriegs nicht unter deutscher Besatzung, sondern in den unbesetzten Territorien der  Sowjetunion. Viele waren vor den vorrückenden Deutschen in Richtung Osten geflohen, andere wurden gegen ihren Willen als sogenannte feindliche Elemente durch die sowjetische Geheimpolizei aus dem eroberten Polen in das Landesinnere Russlands deportiert..

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03.12.2019 (Dienstag)

Weinukka im IGDJ

18:00

Licht und Freude in die dunkle Jahreszeit zu bringen, sind auch dieses Jahr wieder die Leitgedanken des Weihnukka-Abends am IGdJ, der zwei der populärsten Feste in christlicher und jüdischer Tradition auf besondere Weise verbindet. Trotz aller Unterschiede zwischen Weihnachten und Chanukka bzw. Adventskranz und Chanukkia wollen wir am 3. Dezember 2019 beide Feste literarisch zusammenbringen..

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19.12.2019 (Donnerstag)

Filmclub - Love is thicker than water

19:00

GB/NL 2016    Regie: Emily Harris, Ate de Jong
Im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden  gegründeten JÜDISCHEN FILMCLUBS
Der Film ist verbunden mit einer kurzen Einführung von PD Dr. Andreas Brämer, stellvertretender Direktor am Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg.
Er kommt aus dem walisischen Arbeitermilieu, sie ist Cellistin und gehört zur Londoner jüdischen gehobenen Mittelschicht. Uptown Girl meets Downtown Boy auf Britisch­Jüdisch,  allerdings haben die beiden Familien eindeutig zu viel mitzureden..

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07.01.2020 (Dienstag)

Vortragsreihe "Wie Weiter?" Jüdische Migrationserfahrungen nach 1945

18:30

Dr. Tobias Freimüller, Frankfurt am Main. "Fremdheitserfahrungen im Nachkriegs-Deutschland. Jüdisches Leben in Frankfurt am Main."  Frankfurt am Main galt nach 1945 vielen als "jüdischte Stadt" der Bundesrepublik. Im Umfeld des Hauptstützpunktes der amerikanischen Besatzungsmacht entstand ein dichtes Netz jüdischer Organisationen und eine der größten jüdischen  Gemeinden Westdeutschlands..

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14.01.2020 (Dienstag)

Vortragsreihe "Wie Weiter?" Jüdische Migrationserfahrungen nach 1945

18:30

PD Dr. Katrin Steffen, Lüneburg. " Ausreisen, zurückkehren, bleiben?  Jüdische Migrationswege nach Polen und aus Polen, 1944–1968." Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen Hunderttausende polnische Jüdinnen und Juden, die mehrheitlich in der Sowjetunion überlebt hatten, nach Polen zurück. Der polnische Staat lenkte sie vor allem in die Gebiete, die die deutsche Bevölkerung im Zuge der Westverschiebung Polens hatte verlassen müssen: Niederschlesien und Hinterpommern. In einigen Ortschaften entstanden so Zentren jüdischer Ansiedlung mit religiösem und sozialem Leben..

 

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30.01.2020 (Donnerstag)

Vortragsreihe "Wie Weiter?" Jüdische Migrationserfahrungen nach 1945

18:30

Dr. Karen Körber, Hamburg, & Dr. Dani Kranz, Be’er Scheva, Israel, Moderation: Birgit Langhammer (NDR). "Russische Juden in Deutschland – Israelis in Berlin". Ein Gesprächsabend im Tschaikowskysaal über Migration, Exil und Diaspora.
Die Einwanderung von russischsprachigen Juden nach Deutschland nach 1989 ist in der jüngeren deutsch-jüdischen Geschichte wiederholt als Zäsur verstanden worden. Eine jüdische Migration, die vordringlich in der Hoffnung auf ein besseres Leben und ausgerechnet nach Deutschland erfolgte, schien mit der jüdischen Erfahrung des Zwanzigsten Jahrhunderts von Verfolgung, Flucht und Exil zu brechen..

 

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