11.11.2022

“Wieso Köpenick in Hamburg? Zur Musealisierung jüdischer Geschichte”

Gemeinsam mit Katharina Trebitsch eröffneten Dr. Kim Wünschmann, die Projektleiterin Prof. Miriam Rürup und Projektkoordinatorin Susanna Kunze am 02.11.2022 die Ausstellung “Wieso Köpenick in Hamburg? Zur Musealisierung jüdischer Geschichte”.

Neben einer großen Zahl interessierter Besucherinnen und Besucher nahmen auch Markus Trebitsch und Gabriele Koppel als Ehrengäste und Kinder der Filmproduzenten Gyula Trebitsch und Walter Koppel an der Veranstaltung teil.

Die Ausstellung – das Ergebnis eines studentischen Projektseminars aus dem Sommersemester 2019 – verbindet inhaltliche Topoi des Films “Der Hauptmann von Köpenick”, wie die Pass- und Staatenlosigkeit des Protagonisten Wilhelm Voigts mit Hamburger Filmgeschichte und der Gebäudegeschichte des Hauses “Beim Schlump 83”, das im Frühjahr 1956 für die Dreharbeiten als Rathaus von Köpenick diente. Anhand der am Film beteiligten Personen beleuchtet die Ausstellung auch den gesellschaftlichen Umgang mit der NS-Vergangenheit sowie den Aufbau jüdischen Lebens in Hamburg seit den 1950er Jahren.

Die Ausstellung ist seit dem 03. November von Montag-Freitag von 9:00-15:00 kostenfrei im Foyer des IGdJ zu sehen.

 

Foto Beate Kuhnle