21.05.2026

 

Institut für die Geschichte der deutschen Juden (Hamburg) und Professur für Digital Humanities und hybride Bildungs- und Kommunikationsräume an der Universität und Fachhochschule Erfurt

Juni – November 2026, jeweils Donnerstag, 13-14 Uhr, die Einwahldaten werden nach der Anmeldung verschickt: kontakt@igdj-hh.de

Veranstalterinnen: Nina Brolich (Erfurt), Helena Geibel (Hamburg), Anna Menny (Hamburg), Anna Neovesky (Erfurt)

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern grundlegend, wie wir Vergangenheit erforschen und verstehen. Durch die automatische Auswertung riesiger Datenmengen, Mustererkennung in Texten und Bildern und die Erzeugung von Inhalten eröffnen sich neue Formen der Wissensproduktion und wandelt sich unser Quellenverständnis. Der Einsatz von KI erfordert neue Formen der Quellenkritik und ein Bewusstsein für Grenzen und Macht algorithmischer Systeme.
Im Rahmen der Vortragsreihe sollen verschiedene Aspekte betrachtet werden: KI und Holocaust Education, Potenziale des Machine Learning bei der Analyse von Emotionen in Selbstzeugnissen zum Holocaust, der Einsatz von KI bei der Strukturierung historischer Forschungsdaten sowie KI-generierte Bilder im Kontext jüdischer Geschichte und des Holocaust auf Social Media.

Leitend sind dabei die Fragen: Welche neuen Möglichkeiten ergeben sich für die Wissensproduktion? Wie verändert sich unser Quellenverständnis? Welche Herausforderungen und Gefahren entstehen? Wie verändern sich Geschichtsbilder und wie verändert sich unser Verständnis von Vergangenheit?