15.07.2026

Dr. Uta Lohmann

 

Im Juli 2026 starteten zwei neue Projekte unter der Projektleitung von Dr. Uta Lohmann am Institut: Moses Mendelssohn und die Haskala in Hamburg (Ausstellungs- und Forschungsprojekt) und Moses Samuel Lowe und Benedict Heinrich Bendix: zwei bildende Künstler der (jüdischen) Aufklärung. 

 

Moses Mendelssohn und die Haskala in Hamburg (Ausstellungs- und Forschungsprojekt)

Mit der Ausstellung wird nicht nur einer der bedeutendsten Philosophen der deutschen Spätaufklärung und der prominenteste Vertreter der Haskala (jüdischen Aufklärung) gewürdigt. Es sollen auch Mendelssohns vielfältige freundschaftliche und familiäre Beziehungen zu Hamburg untersucht und der Öffentlichkeit aufgezeigt werden. Die in der Ausstellung zusammengetragenen Objekte werden diesen spezifischen Teil der Hamburger Geschichte erzählen, illustrieren und in den Kontext der jüdischen Aufklärungsbewegung und des frühen Reformjudentums stellen. Mehr lesen

 

Moses Samuel Lowe und Benedict Heinrich Bendix: zwei bildende Künstler der (jüdischen) Aufklärung

Das Projekt widmet sich der Rekonstruktion der Biografien sowie der Werkerfassung zweier jüdischer Künstler der Berliner Aufklärung: Moses Samuel Lowe (auch Johann Michael Siegfried Lowe, 1756–1831) und Benedict Heinrich Bendix (1768–1828). Lowe war Portrait- und (Miniatur-)Maler, Kupferstecher und Radierer. Bendix betätigte sich vor allem als Zeichner und Kupferstecher. Beide erhielten an der Berliner Akademie der Künste eine akademische Ausbildung und beide gehörten als Mitglieder dem jüdischen Aufklärungsverein Gesellschaft der Beförderer des Edlen und Guten (חברת שוחרי הטוב והתושיה) an, dessen künstlerische Ambitionen ein Novum in der deutsch-jüdischen Geschichte darstellen. Mehr lesen