Der letzte Termin unserer Winterreihe bietet die Möglichkeit, spannende Einblicke zu erhalten und ins Gespräch zu kommen. Der Projektraum stellt mit 14 chronologisch angeordneten Daten eine Auswahl wichtiger Wegmarken der vielfältigen und oftmals einzigartigen Geschichte der Hamburger Jüdinnen und Juden vor. Ausgewählte Orte, Personen und Diskurse zeigen die Entwicklung der jüdischen Gemeinden und Gemeinschaften – von den Anfängen im 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Ihre Geschichte war dabei immer von Pluralität geprägt. Über die Ausstellung
Durch die Ausstellung führen Anne Kunhardt M.A. und Jonas Stier M.A., die diese kuratiert haben. Anschließend findet ein Gespräch mit Beate Kuhnle und Dr. Björn Siegel (IGdJ) über den Werkraum statt.
Treffpunkt:
Stiftung Historische Museen Hamburg
Altonaer Museum
Museumstraße 23
22765 Hamburg
S-Bahn 1/3 nach Bahnhof Altona
Bus 112 nach Rathaus Altona
Eintritt 8,50 €, Ermässigt 5,00 €
Maximal 20 Personen, Anmeldung erforderlich Kontakt(a)igdj-hh.de
Im Rahmen der Winter-Vortragsreihe des IGdJ 2025/2026
Hamburgs Jüdische Geschichte(n): Entdecken – Verstehen – Einordnen
Die jüdische Geschichte Hamburgs ist vielfältig und lässt sich entlang unterschiedlicher Aspekte erzählen. Dabei können verschiedene Themen, wie z.B. Migration und Integration, aber auch Ausgrenzung, Vertreibung und Vernichtung in den Vordergrund rücken und Schlaglichter auf eine ganz besondere Stadtgeschichte freigeben. Wie genau diese Geschichte erzählt, welche Narrative dabei präsentiert und wie Orte dafür genutzt werden können, nimmt die neue Winterreihe des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) genauer in den Blick.
Vor dem Hintergrund der Diskussionen in der Stadt, ob und wie ein jüdisches Museum etabliert und wie jüdische Geschichte als integraler Bestandteil der Stadtgeschichte erzählt werden kann, unternimmt das IGdJ den Versuch, Hamburgs jüdische Geschichte durch das Entdecken einzelner Orte und das Verstehen der dazugehörigen Geschehnisse neu zugänglich zu machen. Damit steht das Erfahren, Verstehen und Einordnen im Zentrum dieser Winterreihe und ermöglicht neue Zugänge zur vielfältigen wie auch komplexen jüdischen Geschichte dieser Stadt.
Dank einzelner Themenführungen möchte die Winterreihe des IGdJ ein Entdecken der Orte, ein Verstehen der Geschehnisse und ein Einordnen der Narrative ermöglichen und das Diskutieren mit Expert:innen ermöglichen. Die Winterreihe ist somit eine Entdeckungsreise in Hamburgs Jüdische Geschichte(n) und eine Chance, die Stadtgeschichte aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.
Eine Kooperationsveranstaltung des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden und dem Altonaer Museum
Fotos: SHMH