18.06.2026

Bericht von der ersten Netzwerkkonferenz in Berlin 

 

Dr. Karen Körber und Susanna Kunze, M.A. nahmen an der 1. Netzwerkkonferenz der BMFTR-Förderlinie “Ursachen und Dynamiken des aktuellen Antisemitismus“ teil, die vom 08.-09. Juni 2026 in Berlin stattfand. Dr. Karen Körber stellte als Verbundkoordinatorin das Forschungsprojekt "Jüdische Re-Aktionen auf Antisemitismus in Bildungsinstitutionen (REACT) (2026-29)“ vor, das vier Forschungsstandorte (IGdJ, Universität Hamburg, Universität Tübingen, KOAS Berlin) umfasst sowie das Teilprojekt REACT Jüdische Akteur:innen, das am IGdJ angesiedelt ist. Das Forschungsprojekt untersucht im institutionellen Feld der Schule und Hochschule Prozesse der Selbstorganisation und Artikulation von jüdischen Schüler:innen, Studierenden und (Hochschul-)Lehrenden, die sich gegen Antisemitismus positionieren. Die Konferenz ermöglichte einen ersten Austausch sowie die Vernetzung mit allen 13 Forschungsprojekten, die im Rahmen des Forschungsnetzwerk Antisemitismus im 21. Jahrhundert gefördert werden. 

Unter https://www.fona21.org/ finden Sie ausführliche Informationen zur BMFTR-Förderlinie, zu den geförderten Forschungsprojekten und zu Veranstaltungen des Forschungsnetzwerks. 

 

Foto: Sophia Hoppe. Dr. Karen Körber stellt das Verbundprojekt „Jüdische Re-Aktionen auf Antisemitismus in Bildungsinstitutionen (REACT)“ auf der 1. Netzwerkkonferenz in Berlin vor.