Dr. Uta Lohmann

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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uta.lohmann@igdj-hh.de

Zur Person

Uta Lohmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am IGdJ und leitet gemeinsam mit Kathrin Wittler das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Editionsprojekt Joel Bril Löwe: Die Breslauer Schulschriften im Kontext. Sie studierte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, an der Freien Universität Berlin und an der Hebräischen Universität Jerusalem Judaistik und Germanistik. Nach ihrem Magisterabschluss war sie für die Berliner Festspiele sowie für das Zentrum für Antisemitismusforschung tätig, bevor sie an der Universität Hamburg wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem erziehungswissenschaftlichen DFG-Projekt zur historischen Rekonstruktion der Berliner jüdischen Freischule wurde. Hier war sie unter anderem auch für ein Editions-Projekt erziehungsprogrammatischer Schriften Naphtali Herz Wesselys tätig. Ihre Dissertation verfasste Uta Lohmann über den jüdischen Aufklärer David Friedländer. Nach ihrer Promotion leitete sie das DFG-Projekt „Analyse der Beziehungen zwischen Haskala und Neuhumanismus, Edition bildungsprogrammatischer Werke David Friedländers und seines Briefwechsels mit Wilhelm von Humboldt“. Uta Lohmann ist Mitherausgeberin der Schriftenreihe Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland.

 

Tätigkeitsprofil

Einen Großteil ihrer Forschungsarbeit widmete Uta Lohmann der jüdischen Aufklärung (Haskala) in Berlin und Breslau mit besonderem Augenmerk auf der jüdischen Bildungsgeschichte. Zu ihren Forschungsschwerpunkten als Judaistin zählen die Reformpolitik im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert, der Kulturtransfer und die jüdisch-christliche Beziehungen in der Zeit um 1800, Biografieforschung,  jüdischen Aufklärungsgesellschaften sowie die Theorie und Praxis der Bibelübersetzungen der Berlin-Breslauer Haskala. Zu ihren weiteren Forschungsinteressen gehören die frühen deutsch-jüdischen Predigten der Reformtempel sowie der jüdische Handwerkerstand in Preußen. Bei ihren Forschungsprojekten legt Uta Lohmann großen Wert auf einen interdisziplinären Zugang zum jeweiligen Forschungsgegenstand.

Aktuelle Veröffentlichungen

  • Die Breslauer Phase der hebräischen Zeitschrift Ha-Meassef im bildungshistorischen Kontext. In: Susanne Marten-Finnis, Michael Nagel (Hrsg.): The Historical German-Jewish Press: Platform, Mouthpiece, Sources / Die historische deutsch-jüdische Presse: Forum, Sprachrohr, Quellenfundus. Bremen: edition lumière, 2022, S. 1–14.
  • „Dieses allgemein einzuführende Schulbuch muß für uns von einem außerordentlichen Nutzen seyn“ – Von den Bildungsentwürfen zur Buchproduktion der Berliner Haskala. Der Israelitische Kinderfreund von Moses Hirsch Bock. In: Dorothea M. Salzer (Hrsg.): Jüdische religiöse Erziehung im Zeitalter der Emanzipation. Konzepte und Praxis. Berlin, Boston 2022, S. 65–91.
  • „Gottesverehrung im Tempel der Israeliten“. Israel Jacobsons Interaktion mit der (Berliner) Haskala und die Genese der emotionalen religiösen Rede. In: Cord-Friedrich Berghahn, Mirko Przystawik, Katrin Keßler und Ulrich Knufinke (Hrsg.): Israel Jacobson (1768-1828). Studien zu Leben, Werk und Wirkung (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen, Bd. 315; = Schriften des Israel Jacobson-Netzwerks). Göttingen: Wallstein, 2022, S. 131–153.
  • Haskala und allgemeine Menschenbildung. David Friedländer und Wilhelm von Humboldt im Gespräch: Zur Wechselwirkung zwischen jüdischer Aufklärung und neuhumanistischer Bildungstheorie (Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland 9), Münster/ New York 2020.
    [Rezensiert in: Trumah. Zeitschrift der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg 25 (2022) (Ze’ev Strauss); Das Achtzehnte Jahrhundert. Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des achtenzehnten Jahrhunderts 45:2 (2021) (Adam Sutcliffe); Germanisch-Romanische Monatsschrift 70:1 (2020) (Cord-Friedrich Berghahn); H-Soz-Kult, 19.10.2020 (Michael Nagel) Rezension zu: U. Lohmann: Haskala und allgemeine Menschenbildung | H-Soz-Kult. Kommunikation und Fachinformation für die Geschichtswissenschaften | Geschichte im Netz | History in the web (hsozkult.de)]
  • „auf daß getrennte Zonen geistige und körperliche Schätze umtauschen und gemeinsam genießen“ – David Friedländers soziale Interaktion mit Berliner Gelehrten, Künstlern und Staatsmännern, in: Cord-Friedrich Berghahn/ Avi Lifschitz/ Conrad Wiedemann (Hrsg.), Jüdische und christliche Intellektuelle in Berlin um 1800 (Berliner Klassik 27), Hannover 2021, S. 89–111.
  • Sich „in die Zeiten der Vorwelt hineinzaubern“ – David Friedländer zur Übersetzung der hebräischen Bibel. Vom Auffinden des reinen Geistes biblischer Poesie als Nährboden für eine alt-neue Religion der Romantik, in: Daniel Cyranka/ Diana Matut/ Christian Soboth (Hrsg.), Finden und Erfinden. Die Romantik und ihre Religionen, 1790–1820, Würzburg 2020, S. 229–246.
  • Wissensspeicher, Lehrbuch, Erkenntnisquelle. Zur Rolle der hebräischen Bibel im Bildungskonzept der Berliner Haskala, in: Daniel Vorpahl/ Shani Tzoref/ Sophia Kähler (Hrsg.), Deutsch-jüdische Bibelwissenschaft. Historische, exegetische und theologische Perspektiven, Berlin/ Boston 2019, S. 77–91.

 

Alle Veröffentlichungen

 

  • (Hrsg. mit Ingrid Lohmann), „Lerne Vernunft!“ Jüdische Erziehungsprogramme zwischen Tradition und Modernisierung. Quellentexte aus der Zeit der Haskala, 1760–1811 (Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland 6), Münster u. a. 2005.
  • Rezensiert in: Bildung und Erziehung 62:1 (2009) (Manfred Heinemann); Paedagogica Historica. International Journal of the History of Education 43:3 (2007) (Juliane Jacobi); sehepunkte 6:10 (2006) 15.10.2006 (Caroline Huber) SEHEPUNKTE - Rezension von: "Lerne Vernunft!" - Ausgabe 6 (2006), Nr. 10; Theologische Literaturzeitung 132:1 (2007) (Bernd Schröder)
  • (Hrsg. mit Britta L. Behm/ Ingrid Lohmann), Jüdische Erziehung und aufklärerische Schulreform. Analysen zum späten 18. und frühen 19. Jahrhundert (Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland 5), Münster u. a. 2002.
  • Rezensiert in: Theologische Literaturzeitung 132:1 (2007) (Bernd Schröder); Paedagogica Historica 40:3 (2004) (Nan L. Dodde); Erziehungswissenschaftliche Revue 2:1 (2003) (Jürgen Overhoff) Verlag Julius Klinkhardt: EWR 2 (2003), Nr. 1 (Januar 2003): Moses Mendelssohn und die Transformation der jüdischen Erziehung in Berlin; Aschkenas. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 13:1 (2003) (Cornelia Östreich)

 

 

  • „auf daß getrennte Zonen geistige und körperliche Schätze umtauschen und gemeinsam genießen“ – David Friedländers soziale Interaktion mit Berliner Gelehrten, Künstlern und Staatsmännern, in: Cord-Friedrich Berghahn/ Avi Lifschitz/ Conrad Wiedemann (Hrsg.), Jüdische und christliche Intellektuelle in Berlin um 1800 (Berliner Klassik 27), Hannover 2021, S. 89–111.
  • Sich „in die Zeiten der Vorwelt hineinzaubern“ – David Friedländer zur Übersetzung der hebräischen Bibel. Vom Auffinden des reinen Geistes biblischer Poesie als Nährboden für eine alt-neue Religion der Romantik, in: Daniel Cyranka/ Diana Matut/ Christian Soboth (Hrsg.), Finden und Erfinden. Die Romantik und ihre Religionen, 1790–1820, Würzburg 2020, S. 229–246.
  • Wissensspeicher, Lehrbuch, Erkenntnisquelle. Zur Rolle der hebräischen Bibel im Bildungskonzept der Berliner Haskala, in: Daniel Vorpahl/ Shani Tzoref/ Sophia Kähler (Hrsg.), Deutsch-jüdische Bibelwissenschaft. Historische, exegetische und theologische Perspektiven, Berlin/ Boston 2019, S. 77–91.
  • „Innere Veredlung der Menschen sollte der Zweck aller Religionen sein“. Elisa von der Recke im Gespräch mit Moses Mendelssohn und David Friedländer, in: Valérie Leyh/ Adelheid Müller/ Vera Viehöver (Hrsg.), Elisa von der Recke. Kontexte und Perspektiven, Heidelberg 2018, S. 147–168.
  • „edle Frauen, zärtliche Gattinnen, verständige Mütter und kluge Hauswirtinnen“ – zum Weiblichkeitsideal der Berliner Haskala, in: Hannah Lotte Lund/ Ulrike Schneider/ Ulrike Wels (Hrsg.), Die Kommunikations-, Wissens- und Handlungsräume der Henriette Herz (1764–1847), Göttingen 2017, S. 71–86.
  • „Uns wird gewiß immer unvergeßlich bleiben, wie er bildend auf uns beide eingewirkt hat“ – David Friedländer als ideeller Vater der Brüder Humboldt?, in: Miriam Gillis-Carlebach/ George Yaakov Kohler/ Ingrid Lohmann (Hrsg.), „Horchet, ihr Söhne, der Moral des Vaters, und höret zu, um Weisheit zu erkennen“ (Sprüche 4,1). Die Zehnte Joseph Carlebach-Konferenz: Väter und Vaterfiguren in jüdischer Geschichte, Religion und Kultur (Publications of the Joseph Carlebach Institute), München/ Hamburg 2016, S. 51–70.
  • David Friedländers Rede an den Skeptiker oder Über den Bildungswert der Religion in aufgeklärten Zeiten, in: Rainer Kampling/ Alice Buschmeier/ Sara Han/ David Jünger (Hrsg.), Aspekte des Religiösen (Jahrbuch des Zentrums Jüdische Studien Berlin-Brandenburg 2), Berlin 2015, S. 29–45.
  • Kommentar zu David Friedländer [Geschichte der Verfolgung der Juden im 19ten Jahrhundert durch Schriftsteller (1820)], in: Birgit Erdle/ Werner Konitzer (Hrsg.), Theorien über Judenhass – eine Denkgeschichte. Kommentierte Quellenedition (1781–1931), Frankfurt am Main/ New York 2015, S. 97–107.
  • „Dem Wahrheitsforscher zur Belehrung“. Die Herausgaben von Moses Mendelssohns Ha-nefesh (1787) und Phädon (1814–1821) durch David Friedländer: Kontexte, Adressaten, Intentionen, in: Mendelssohn-Studien. Beiträge zur neueren deutschen Kulturgeschichte 19 (2015), S. 45–77.
  • Lessings Einfluss auf David Friedländer – Ideengeschichtliche Hintergründe des Sendschreibens an Propst Teller (1799), in: Dirk Niefanger/ Gunnar Och/ Birka Siwcyk (Hrsg.), Lessing und das Judentum. Lektüren, Dialoge, Kontroversen im 18. und 19. Jahrhundert (Kamenzer Lessing-Studien 1), Hildesheim/ Zürich/ New York 2015, S. 87–112.
  • Sokrates und Mendelssohn – Zur Bedeutung der Zwillings-Metapher im Bildungskonzept von David Friedländer und Jeremias Heinemann, in: Ulrike Schneider/ Helga Völkening/ Daniel Vorpahl (Hrsg.), Biographie – Allegorie – Ideologie. Die Darstellung der Geschwisterbeziehung als soziokulturelles Ideal- und Spiegelbild, Frankfurt am Main u. a. 2015, S. 280–301.
  • Chevrat Chinuch Ne’arim (Gesellschaft für Knabenerziehung), in: Uta Motschmann (Hrsg.), Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften, 1786–1815, Berlin/ München/ Boston 2015, S. 811–820.
  • Chavurat Mazdiqej haRabim (Vereinigung der Gerechten für die Vielen), in: Uta Motschmann (Hrsg.), Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften, 1786–1815, Berlin/ München/ Boston 2015, S. 820–827.
  • Chevrat Schocharej haTov wehaTuschija (Gesellschaft der Beförderer des Edlen und Guten), in: Uta Motschmann (Hrsg.), Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften, 1786–1815, Berlin/ München/ Boston 2015, S. 827–837.
  • Chevrat Marpe laNefesch (Gesellschaft für Seelenheilung), in: Uta Motschmann (Hrsg.), Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften, 1786–1815, Berlin/ München/ Boston 2015, S. 844–849.
  • Chevrat Ohavej Laschon Ivrit (Gesellschaft Hebräischer Litteraturfreunde), in: Uta Motschmann (Hrsg.), Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften, 1786–1815, Berlin/ München/ Boston 2015, S. 857–863.
  • „Niemand verdirbt die Bedeutung mehr, als einer, der wörtlich übersetzt“. Das ‚deutsche Original‘ von Divre schalom we-emet: Kontextualisierung und Transkulturation der Übersetzung David Friedländers, in: Naphtali Herz Wessely: Worte des Friedens und der Wahrheit. Dokumente einer Kontroverse über Erziehung in der europäischen Spätaufklärung, hrsg. eingeleitet und kommentiert von Ingrid Lohmann, mit hrsg. von Rainer Wenzel und Uta Lohmann, aus dem Hebräischen übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Rainer Wenzel (Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland 8), Münster/ New York 2014, S. 59–73.
  • Das bürgerliche Leben als humanistisches Kunstwerk. Reflexionen zum universal-ästhetischem Selbst- und Gesellschaftsbild des jüdischen Kaufmanns David Friedländer und zur Ikonographie der Haskala, in: Trumah. Zeitschrift der Hochschule für jüdische Studien Heidelberg 22 (2014), S. 39–68.
  • „Dieser alte Rheinwein mundet nur noch, wie die Philosophie, unseren Veteranen, die von den Realitäten einen anschaulichen Begriff haben“ – David Friedländer und die Berliner Aufklärung, in: Andreas Lehnardt (Hrsg.), Wein und Judentum (Jüdische Kulturgeschichte in der Moderne 2), Berlin 2014, S. 207–228.
  • „Welche überschwängliche Eitelkeit, welcher gränzenlose Selbstdünkel“. David Friedländers Sendschreiben an Propst Teller (1799) – eine Entgegnung auf religionsphilosophische Abwertungen des Judentums, in: Berliner Aufklärung. Kulturwissenschaftliche Studien 5 (2013), S. 163–190.
  • In Geselligkeit und Öffentlichkeit zum Nachdenken anregen und über das Judentum aufklären. Biographische Streiflichter auf David Friedländer. Einführung, in: David Friedländer. Ausgewählte Werke, hrsg. von Uta Lohmann, Köln/ Weimar/ Wien 2013, S. 7–20.
  • „Auf Grundsätze der Menschen-Achtung und Duldung gegründet“. Die frühen Reformverhandlungen und Friedländers Akten-Stücke (1793), in: David Friedländer. Ausgewählte Werke, hrsg. von Uta Lohmann, Köln/ Weimar/ Wien 2013, S. 21–35.
  • „Vereinigung aller derer, die Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten“. Die Allgemeingültigkeit religiöser Wahrheiten und Friedländers Sendschreiben an Propst Teller (1799), in: David Friedländer. Ausgewählte Werke, hrsg. von Uta Lohmann, Köln/ Weimar/ Wien 2013, S. 169–184.
  • „Einklang zwischen Bürger und Mensch“. Die innere Reform des Judentums und Friedländers Umbildungs-Schrift (1812), in: David Friedländer. Ausgewählte Werke, hrsg. von Uta Lohmann, Köln/ Weimar/ Wien 2013, S. 213–225.
  • „Das Verhältniß der Rabbiner gegen ihre Gemeinden in ganz Europa“. Kontroversen um die Zuständigkeit in Reformfragen und Friedländers Polen-Gutachten (1819), in: David Friedländer. Ausgewählte Werke, hrsg. von Uta Lohmann, Köln/ Weimar/ Wien 2013, S. 239–247.
  • David Friedländer und Moses Mendelssohn: Eine Freundschaft zwischen äußeren Erwartungen und innerer Überzeugung. Zur Frage von Nachfolgerschaft, Vorbildlichkeit und Bildungsideal, in: Mendelssohn-Studien. Beiträge zur neueren deutschen Kulturgeschichte 17 (2011), S. 71–98.
  • David Friedländers Freundschaft mit dem Kreis der Berliner Mittwochsgesellschaft und seine ‚Aufklärung über Juden‘, in: Berliner Aufklärung. Kulturwissenschaftliche Studien 4 (2011), S. 94–133.
  • David Friedländer, Isaak Abraham Euchel und die Gebeteübersetzungen in ihrem bildungshistorischen Kontext, in: Marion Aptroot/ Andreas Kennecke/ Christoph Schulte (Hrsg.), Isaac Euchel. Der Kulturrevolutionär der jüdischen Aufklärung, Hannover 2010, S. 105–133.
  • David Friedländers Freundschaften im Königreich Sachsen: Zum Entstehungskontext seiner späten apologetischen Schriften, in: Aschkenas. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 17 (2011), Nr. 2, S. 519–546.
  • Aus einer kulturellen Revolution geboren: Die Republik der Maskilim als säkulare Alternative zur rabbinischen Elite (Rezension), in: Judaica 64 (2008) Nr. 2/3, S. 211–216.
  • „Ein ganz neues Feld der Erkenntniß“ – David Friedländer zur Bedeutung der Ästhetik für die Bibelexegese der Haskala, in: Trumah. Zeitschrift der Hochschule für jüdische Studien Heidelberg 16 (2007), S. 49–71.
  • “Sustenance for the Learned Soul”: The History of the Oriental Printing Press at the Publishing House of the Jewish Free School in Berlin, in: Leo Baeck Institute Year Book 51 (2006), S. 11–40.
  • Chevrat Chinuch Nearim – The Berlin Jüdische Freischule between Mascilic Aims, State Requirements and Bourgeois Demands, (Braun Lectures in the History of the Jews in Prussia 13), Ramat-Gan 2006.
  • ‚Interkulturalität‘ in der Bildungskonzeption David Friedländers, in: Britta L. Behm/ Uta Lohmann/ Ingrid Lohmann (Hrsg.), Jüdische Erziehung und aufklärerische Schulreform. Analysen zum späten 18. und frühen 19. Jahrhundert, Münster u. a. 2002, S. 291–306.
  • „Auf den Namen einer Bürgerschule Ansprüche machen“ – Religionsunterricht und staatliche Klassifizierung der Berliner Freischule, in: Britta L. Behm/ Uta Lohmann/ Ingrid Lohmann (Hrsg.), Jüdische Erziehung und aufklärerische Schulreform. Analysen zum späten 18. und frühen 19. Jahrhundert, Münster u. a. 2002, S. 137–165.
  • (mit Ingrid Lohmann), Die jüdische Freischule in Berlin im Spiegel ihrer Programmschriften (1803–1826). Preußische Regierung, bürgerliche Öffentlichkeit und jüdische Gemeinde als Adressaten – vor und hinter den Kulissen, in: Arno Herzig/ Hans Otto Horch/ Robert Jütte (Hrsg.), Judentum und Aufklärung. Jüdisches Selbstverständnis in der bürgerlichen Öffentlichkeit, Göttingen 2002, S. 66–90.
  • „Kenntnisse, welche der künftige Staatsbürger bedarf“. David Friedländers Gutachten zur Etablierung moderner jüdischer Schulen in Südpreußen, in: Michael Brocke/ Aubrey Pomerance/ Andrea Schatz (Hrsg.), Neuer Anbruch. Zur deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur (Minima Judaica 1), Berlin 2001, S. 97–112.
  • „Eine bis ans Lächerliche gränzende Ungereimtheit“. Zum Wandel pädagogischer Konzepte am Beispiel der Berliner jüdischen Freischule (1778–1825), in: Michael Erbe/ Wilhelm Kreutz (Hrsg.), Wandlungsprozesse im Judentum durch die Aufklärung. Vortragstexte des DFG-Gruppenprojekts (Typoskript), Mannheim 1998, S. 93–105.
  • „Auf der Organisation ruht die Zukunft des Handwerks“. The History and Activities of Jewish Artisans in Berlin, in: Leo Baeck Institute Year Book 41 (1996), S. 115–139.
  • (mit Peter Dietrich), „Daß die Kinder aller Confessionen sich kennen, ertragen und lieben lernen“. Die jüdische Freischule in Berlin zwischen 1778 und 1825, in: Ingrid Lohmann/ Wolfram Weiße (Hrsg.), Dialog zwischen den Kulturen. Erziehungshistorische und religionspädagogische Gesichtspunkte interkultureller Bildung, Münster 1994, S. 37–47.