Susanna Kunze M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

040 42838-8045
Susanna.Kunze@igdj-hh.de

Zur Person

Susanna Kunze ist seit 2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Religiös codierte Differenzkonstruktionen – jüdische Perspektiven“, das Teil des Verbundprojektes „Antisemitismus in pädagogischen Kontexten – religiös codierte Differenzkonstruktionen in der frühen und mittleren Kindheit“ (RelcoDiff) ist. Das Verbundvorhaben wird im Rahmen des BMBF-Forschungsprogramms "Aktuelle Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus" (2021-2024) gefördert. Sie studierte Religions- und Geschichtswissenschaft an der Universität Erfurt und der Universität Hamburg. In ihrer Bachelorarbeit beschäftigte sie sich mit Reaktionen verschiedener jüdischer Organisationen auf Antisemitismus im Deutschen Kaiserreich. Ihre Masterarbeit befasste sich aus jugendkultureller Perspektive mit den Vorstellungen, die ein deutsch-jüdischer Wanderbund in den 1920er-Jahren über Palästina entwarf. Die Grundlage für die Analyse bildeten digitalisierte Zeitschriftenbestände verschiedener zionistischer Jugendorganisationen, Erinnerungen ehemaliger Mitglieder und Quellen aus den Beständen des IGdJ.

Aktuelle Veröffentlichungen

  • „Wir wollen doch für Palästina Pioniere und nicht Pfuscher großziehen…“ Jugendkulturelle Blicke auf Palästina – Das Beispiel des Jüdischen Wanderbundes Blau-Weiß (1912–1926), in: Archiv der Arbeiterjugendbewegung, Mitteilungen 2020 (2), S. 19–22.
  • Rezension zu: Weber, Fabian, Projektionen auf den Zionismus. Nichtjüdische Wahrnehmungen des Zionismus im Deutschen Reich 1897–1933, Göttingen 2020, in: H-Soz-Kult, 18.02.2021, www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-93594.